Feb 03 2013

Kate-Cover aus Singapur

Cover This Woman's Work

Frisch auf dem Markt ist das Erstlingswerk der Band „Octover“. Sieben Stücke hat das Duo Jason Tan und Vanessa Fernandez aufgenommen, darunter eine bezaubernde Version von Kate’s „This Woman’s Work“. Tan und Fernandez stammen aus Singapur und tummeln sich eher im Bereich der elektronischen Musik. Bei kommerziellen Produktionen sind sie sich schon ein paar Mal über den Weg gelaufen, zumal sie beide in Singapurs Musik-Scene nicht ganz unbekannt sind. Auf ihrer ersten CD sind einige Perlen zu finden, zum Beispiel die Songs „Trois“ und „Time“. Ihre Version von „This Woman’s Work“ klingt sehr einfühlsam und begeistert vor allem durch die tolle Stimme von Sängerin Vanessa Fernandez. Die 30-Jährige hat sich auf dem asiatische Markt schon in so ziemlich allen musikalischen Genres getummelt, von Rhythm & Blues über Jazz, Pop bis zu HipHop. Unter dem Künstlernamen Miss Vandetta war sie Frontfrau der Gruppen „Urban Xchange“ und „Parking Lot Pimp“.
This Woman’s Work by Octover

Jan 31 2013

Die DNA von „Don’t give up“

Don't give up25 Jahre ist Peter Gabriels legendäres Album „So“ jüngst alt geworden und um das zu feiern, hat Gabriel in seinem Fundus gewühlt und mit „So DNA“ eine CD veröffentlicht, auf der er den Entstehungsprozess der einzelnen Songs dokumentiert. Darunter natürlich auch der oft Kate Bush zugeschriebene Song „Don’t give up“. Der taucht in einem Box-Set auch noch auf Vinyl als „Alt Version Piano and Bvox-Mix“ auf. Parallel dazu hat Gabriel die App „Music Tiles“ auf den Markt gebracht, mit der man die Songs von „So“ auf dem iPhone oder Tablet remixen kann. Zudem kann man von jedem Song – also auch von „Don’t give up“ – drei neue Versionen erwerben, mit denen man dann experimentieren kann. Live hat Gabriel „Don’t give up“ nur ein einziges Mal zusammen mit Kate Bush gesungen: Bei einem Konzert in London am 28. Juni 1987 – Kate trat als Überraschungsgast auf. Leider gibt es davon nur ein Bootleg in nicht wirklich guter Qualität. Es ist dennoch beeindruckend, wie die Konzertbesucher auf Kate’s Auftritt reagieren. Die nächste Chance für eine gemeinsame Live-Version des Duetts von Kate und Peter gibt es am 21. und 22. Oktober 2013 – dann ist Gabriel mit seiner „Back to the front“-Tour zu zwei Konzerten in London und spielt die Songs von „So“. Die Termine in Deutschland: 11.10. Leipzig; 13.10. Stuttgart; 16.10. Düsseldorf; 18.10. Hamburg und 19.10. Berlin.

Jan 28 2013

Ab nach Australien

nabiha1Mann muss auch mal verrückte Dinge im Leben tun. In einem Interview mit dem englischen Magazin GT hat die dänische Singer-Songwriterin Nabiha Bensouda kürzlich eine ziemlich abgedrehte Geschichte erzählt. Befragt nach ihren musikalischen Vorbildern gab sie unter anderem Kate Bush an. Und die hat sie so sehr beeindruckt, dass sie ihretwegen nach Australien flog. „Wenn ich Songs und die Texte dazu schreibe, lasse ich mich meistens von den Menschen um mich herum inspirieren, von Freunden und der Familie, aber auch von meinen Reisen, der Liebe und dem Leben. Ganz oft setzt Musik in meinem Kopf etwas frei. Vor vielen Jahren bin ich wegen einem Kate Bush-Song nach Australien geflogen. In dem Song wurden traditionelle Instrumente der Aborigines gespielt. Und wenn Australien so klang, musste ich da hin.” Der Musik wegen. Andere landen eher im australischen Dschungel.

Jan 26 2013

Der Schwermut trotzende Leichtigkeit

Tanztheater in Stuttgart

Eric Gauthier tanzt zu „Suspended in Gaffa“.
Foto: Regina Brocke

Premiere feierte vor wenigen Tagen im Stuttgarter Theaterhaus ein Tanztheaterstück von Marco Goecke, Haus-Choreograph des Stuttgarter Balletts – zur Musik von Kate Bush. Goecke war von Tänzer Eric Gauthier eingeladen worden, im neuen Stück „Future 6“ der Gauthier Tanzkompanie am Theaterhaus eine Uraufführung zu präsentieren. Goecke bediente sich dabei gleich zwei Mal bei Kate Bush: Dem Song „Hounds of love“ entnahm er die Textzeile „I found a fox“ als Titel für sein zeitgenössisches Tanzstück und natürlich kommt auch die begleitende Musik zum Solo-Tanz von Eric Gauthier von Kate. „Die ausgewählten Titel stammen aus ihrem bahnbrechenden Album The Dreaming von 1982. Ein früher Meilenstein im eigenwilligen Lebens-Gesamtkunstwerk von Kate Bush, der Goecke schon lange seine choreographische Reverenz erweisen wollte“, heißt es dazu auf der Internetseite des Stuttgarter Theaterhauses. Statt verschiedene Songs auszuwählen, konzentrierte man sich aber letztlich auf das Stück „Suspended in Gaffa“.

„Weicher, weniger spröde, zeigt dieses Solo nicht nur den elektrisierend geführten Kampf gegen einen widerspenstigen, in zuckende Teile zerlegten Körper, wie man das von Goeckes Balletten kennt, sondern auch einen Sieger. Goecke weiß, dass bei Gauthier Dance Ballett und Pop zusammenkommen; und so gelingt ihm zu einem Song von Kate Bush eine schöne, aller Schwermut trotzende Leichtigkeit“, schreibt zur Premiere Andrea Kachelrieß in den „Stuttgarter Nachrichten.“ Und Claudia Gass schreibt in der „Stuttgarter Zeitung“: „‘I Found a Fox‘ zu einem Song von Kate Bush weist Goeckes typische, zwischen Ballettpose und zeitgenössischen Verbiegungen changierende Tanzsprache auf, hat aber anders als seine oftmals dunklen Kreationen einen leichten, fast fröhlichen Duktus voll flirrender Energie“ – bei der Songauswahl auch kein Wunder.

Marco Goecke ist seit September 2005 Haus-Choreograph des Stuttgarter Balletts. Der gebürtige Wuppertaler hat in Berlin und Hagen als Tänzer gearbeitet. 2002 nahm er eine Einladung des New York Choreographic Institute an, es folgte eine Einladung zum Tanztheater-Festival von Pina Bausch. Für seine Neuinterpretation des   Ballettklassikers Der Nussknacker wurde er 2007 für den Deutschen Tanzpreis nominiert, zum Publikumsrenner in Stuttgart wurde ein ganz anderes Stück: Ein Tanzsolo zu drei Songs von Johnny Cash.

„Future 6“ mit dem Stück von Marco Goecke wird vom 6. bis zum 9. März und vom 9. bis zum 12. April erneut im Theaterhaus Stuttgart aufgeführt. Mehr Infos gibt es unter: www.theaterhaus.de.

Jan 18 2013

Versteckte Botschaften

This Woman´s WorkZezezozee Zadfrack Glutz? In den Zeiten als neue Alben noch auf Vinyl erschienen sind, wurden die Bestellnummern der Platten noch mit ins Vinyl gepresst. Da, wo die Musik auslief, war genügend Raum. Und den nutzte Kate früher zusätzlich, um Botschaften zu transportieren. So finden sich auf den Erstpressungen zahlreicher Singles und Alben versteckte Messages. So zum Beispiel „Remember the whales“ auf Wuthering Heights, während der Dank an Emily Brontë („Thank you Emily“) sich auf der Single Wow wiederfindet. Passender ist es da schon bei Breathing: „We all share the same air“ heißt es da. Oder bei Army Dreamers: „Life ist to love“. Beim Album Lionheart findet sich der Wunsch „Hope you like it“. Kate nutzte die Botschaften aber auch, um sich bei Kollegen zu bedanken. Auf der Single The Dreaming findet sich die Botschaft „For Rolf“ (Harris), der das Didgeridoo gespielt hat und auf der Single Sat in your lap gibt es auf der B-Seite den Dank an Donovan, von dem sie Lord of the reedy river gecovert hatte. Manchmal sind die Botschaften aber auch simpler und es genügt ein einfaches „Woof!“ wie auf Hounds of love. Die bekannteste Botschaft stammt von der Single This Woman’s Work. Dort findet sich der Spruch „Up yours ugly“, ein Zitat aus der Fernsehserie „The young ones“. Ein amerikanischer Freund von mir hat das – höflich wie er ist – so übersetzt: „Schieb’s Dir da hin, wo die Sonne nicht scheint.“ Man könnte es auch simpler mit dem Götz von Berlichingen-Zitat übersetzen. Die Idee mit den Botschaften haben in einigen Fällen auch Leute aufgegriffen, die Bootlegs mit Songs von Kate produziert haben. Auf Teil IV der Cathy Demos findet sich die eher makabere Botschaft „Zezezozee Zadfrack Glutz“ – das war (leicht abgewandelt) der von Charles Manson ausgewählte Name für den Sohn von Susan Atkins, die der „Manson Family“ angehörte. (Alle Fotos von Heinz Westemeyer (hephaistos) – besten Dank!)

Jan 16 2013

Crème-bouffant

Kate Bush - Snowflake

Foto: Ingo Latotzki

Spätestens dann, wenn draußen alles weiß ist, der Geräuschpegel eher gedämpft erscheint, wird es Zeit, Kates Album „50 Words For Snow“ hervor zu kramen und darüber zu sinnieren, ob man es eher mit hooded-wept zu tun hat, der Schnee vielleicht doch mehr nach whippoccino oder sorbetdeluge ausschaut, sich wie crème-bouffant anfühlt, oder gar die Gefahr des ankle-beakers droht. Oder man genießt einfach die Ruhe, hört den passenden Song „Snowflake“, sieht die Flocke, geboren in einer Wolke, sieht sie fallen, versucht, nach ihr zu greifen …The world is so loud. Keep falling. I’ll find you.

Jan 12 2013

Rituale

Beim alljährlichen Ritual des Magazins Musikexpress – die Leserwahl zu den beliebtesten 100 Alben des Jahres – ist Kate mit 50 Words For Snow auf Platz 36 gelandet. Damit hat sie immerhin Künstler wie Madonna (Platz 95), Paul Weller (64), Alicia Keys (61) und die Pet Shop Boys (59) hinter sich gelassen – zumal mit einem Album, das gar nicht in 2012 erschienen ist. Beliebtestes Album 2012 wurde „Coexist“ von der Band „The xx“. Vielleicht auch deshalb, weil ein Intro ihres Albums beim Auflaufen der Mannschaften während der Fußball-WM benutzt wurde.

Jan 11 2013

Geographer mit Cloudbusting-Cover auf Tour

US-Band Geographer

Mit neuem Album und dem Cover „Cloudbusting“ auf Tour: Die US-Band „Geographer“. Foto: Victoria Smith

Vom 12. Januar bis zum 1. Februar ist die amerikanische Band Geographer zwischen Portland und Los Angeles auf Tournee. Mit im Gepäck: das Kate Bush-Cover Cloudbusting. Geographer ist eine Indie Rock-Band aus San Francisco, die 2008 gegründet wurde. Sie besteht aus Michael Deni (vocals, guitars, synthesizers), Nathan Blaz (cello, synthesizers) und Brian Ostreicher (drums, vocals). Musikalisch erinnern sie an Radiohead. Zwei Alben haben Geographer bisher veröffentlicht: „Innocent Ghosts“ (2008) und „Myth“ (2012).

Geographer – Cloudbusting (Kate Bush Cover) by geographermusic

Jan 09 2013

„…so sehr vermisst“

Aus Anlass des Comebacks von David Bowie sinniert die englische Zeitschrift “The Scotsman” heute über die „greatest comebacks in music“ – und natürlich auch die unnötigsten. Bush, so schreibt „The Scotsman“, trat mit „Aerial“ zurück ins Scheinwerferlicht – „einem Album, dessen faszinierende Qualitäten als Erinnerung daran dienten, warum man sie so sehr vermisst hat“. Im schnelllebigen Musikgeschäft ist es da schon schön zu beobachten, dass „Aerial“ offenbar so viel Eindruck hinterlassen hat, dass nach den sechs Jahren Pause bis „50 Words for snow“ nicht erneut von einem Comeback die Rede war. Zu den schlechtesten Comebacks zählt die Zeitung übrigens das Album „Chinese Democracy“ von Guns N’Roses.

 

Jan 08 2013

Comic II: „Ein endloser Quell der Inspiration“

Wild Man Comic / Yirry Yanya

They call you an animal…

Wild Man Comic / Yirry Yanya

Wundervolle Comics über Kate gibt es auch von thestoryteller1618, der unter anderem Kates Single „Wild Man“  aus dem Album „50 words for snow“ auf 20 Seiten bebildert hat – passend zu den Songlyrics. Hinter thestoryteller1618 verbirgt sich Yirry Yanya. Sein Comic funktioniert wie ein Video, das man zum Song schauen kann. Spannend ist das besonders im Vergleich zum animierten Original-Clip. Wo Kate auf verwaschene Schwarz/Weiß-Töne setzt, arbeitet Yirry mit grellen Farben, die aber nie überzeichnet sind. Das ist so perfekt, das man sich wünschen würde, Yirry dürfte mal ein Originalvideo für Kate entwickeln. Dass er das könnte, beweist Yirry auch auf seinem Youtubekanal, wo er neben seinen bekannten Teasern zu Kate-Alben gleich auch komplette Videos für Kate-Songs präsentiert (die aber leider in Deutschland geblockt werden). Dabei war der Start ganz simpel: Yirry hat beim täglichen Besuch auf der katebushnews-Webseite eines Tages die Ankündigung für das im Mai 2011 erschienene Album Director’s Cut gesehen. „Bis zu dem Moment war ich im Internet nicht wirklich aktiv, aber ich hatte mir gerade das Programm Creative Suite gekauft und hab die Gelegenheit genutzt, es zu testen“, erzählt Yirry. Das erste Ergebnis sieht man hier: http://youtu.be/y6Wp8ETLHkY . Eigentlich sollte es bei dem einen Teaser bleiben. Es kam anders, denn von dem Song Lily war plötzlich einen Monat vor Veröffentlichung des Albums ein Soundschnipsel auf dem Markt, den Yirry auf Umwegen ergattern konnte, und so folgte der nächste Teaser mit aktueller Musik vom Album: http://youtu.be/acyNVo8vtSw.

Wild Man Comic Cover / Yirry Yanya

Das Cover des Comics „Wild Man“ von Yirry Yanya.

Es folgten weitere Clips und sein erstes komplettes Video zu This Woman’s Work. „Der kreative Prozess bei der Arbeit am Video für TWW war ungeplant und unstrukturiert, aber sehr auf das Ergebnis fokussiert“, betont Yirry. Für jedes Segment des Videos hat Yirry’s Computer mehr als eine Stunde benötigt. Über Facebook hat Yirry andere Kate-Fans kennengelernt: Video-Künstler, Schriftsteller, Künstler, Träumer, Denker und Leute, die an News von Kate heran kommen,

inzwischen eine feste Gruppe, die sich „FishPeople“ nennt – nach Kate’s Plattenlabel. Yirry fing mit einem Video für den Song Lily an, hat ein Storyboard gezeichnet und sich online über Animationen, Fotografie, Farben, Gestaltung und Symbole schlau gemacht – mit verblüffenden Ergebnissen, die man auf seinem Youtube-Kanal bestaunen kann. Allein an dem Video für Lily hat er drei Monate gearbeitet.

Fan von Kate ist Yirry seit gefühlten Ewigkeiten. Ende der 1970er Jahre hat er – Yirry lebt in den Niederlanden – die „de Efteling“-Show im Fernsehen gesehen. Nach der 1989er Platte „The Sensual World“ wurde er Mitglied im Kate Bush-Fanclub KBC und im niederländischen Fanclub. „Kates Arbeit repräsentiert für mich etwas flüchtiges und immaterielles, aber dennoch sehr kraftvolles. Ihre Arbeit zu entdecken ist etwas sehr persönliches. Sie hat mit ihrem Geist eine eigene Galaxie geschaffen, die unvergleichlich ist und den sie wie ein makelloser Spiegel dieser Welt vorhält. Es gibt so viele Aspekte ihrer Arbeit und die Art, wie sie sie umsetzt, die ich bewundere“, erklärt Yirry.

Als ziemlich schnell bekannt wurde, dass nach „Director’s Cut“ mit „50 words for snow“ ein weiteres Album von Kate erscheinen würde, war Yirry teilweise entsetzt, wie er gesteht: „Ich erinnere mich, dass ein Teil von mir sagte ‚jetzt noch nicht, ich bin doch mit Director’s Cut noch gar nicht fertig‘“. Das wurde er dann auch nicht mehr, weil seine Videos mit kompletten Kate-Songs auf Youtube zunehmend gesperrt wurden – auch ein neuer Teaser für „Snowflake“, den er am Erscheinungstag des neuen Album eingestellt hatte. So entstand aus der Not heraus die Idee für den Comic zu „Wild Man“. Das, was als Sieben-Tage-Projekt geplant war, dauerte deutlich länger. Yirry fing an Bilder der Landschaften des Himalayas zu sammeln, um möglichst originalgetreu zeichnen zu können. „Ich glaube, dass in Kate’s Musik eine fremde Magie steckt, auch in ihrer Stimme. Und das vor allem seit ihrem Album Aerial, was eine besonders emotionale Wirkung auf mich hatte. Ich habe beim Zeichnen immer und immer wieder ‚Wild Man‘ gespielt und einfach nur von Landschaften geträumt.“ Derzeit arbeitet Yirry an einem neuen Projekt: einem animierten Comic zu dem Song „Misty“. „Kate Bush verkörpert Kreativität für mich. Ich versuche nicht unbedingt ein ‚Kate Bush-Ding‘ zu machen – das kann nur sie, aber durch ihre Arbeit entdecke ich eine endlose Quelle der Inspiration und des Antriebs.“

Den Comic zum freien Download gibt es hier: http://thestoryteller1618.com/comicwildman/

Misty by Yirry Yanya

Eine Szene aus den animierten Comic zu Misty – der noch nicht ganz fertiggestellt ist.
Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Yirry Yanya.

Jan 06 2013

Die Alben von Kate

Neu eingestellt ist eine Seite zu den Alben von Kate. Sie ist zwar noch unvollständig, aber zumindest zu Aerial, The Red Shoes und The Sensual World gibt es sehr ausführliche Analysen. Zurückgreifen durfte ich dabei dankenswerter Weise auf die Texte, die Achim aus Hannover (aHAJ) im Morning Fog-Forum erstellt hat. Ich hoffe, dass die Seite mit und mit ergänzt werden kann.

Jan 04 2013

Comic I: Kate Bush als Jessica Fletcher

 

Der Comic "Kate Bush Investigates. (Bild mit freundlicher Genehmigung von Anna-Christine)

Der Comic „Kate Bush Investigates“. (Bild mit freundlicher Genehmigung von Anna-Christine.)

Dass Kate Bush nicht längst massenhaft die Comic-Szene erobert hat, verwundert eigentlich. Wer sich so konsequent dem Medienhype entzieht, sein Familienleben abschottet, von den Medien sowieso gerne als leicht versponnen dargestellt wird, sich in der Musik mit den noch so abstrusesten Themen auseinandergesetzt hat, könnte doch perfekt den Star in einer Comic-Reihe geben. Bei der amerikanischen Comic-Zeichnerin Anna Christine tut sie genau das. „Kate Bush Investigates“ heißt einer ihrer Comic-Strips, und wir lernen, was Kate mit der Figur Jessica Fletcher aus „Murder she wrote“ gemeinsam hat und warum Kate keine Mobiltelefone nutzt. In einem weiteren Comic-Strip muss Kate dem vollkommen verzweifelten Peter Gabriel zur Seite stehen. Dass Anne Christine Kate verehrt, merkt man auch zwei weiteren Comics an. Zu bewundern sind die Comics unter www.annachristine.info. Dort erfährt man auch, dass die Comic-Zeichnerin bereits Karikaturen für Zeitungen wie The Chicago Review oder The Chicago Weekly abgeliefert und zwei Jahre in  Frankreich gelebt hat. Seit 2010 gibt sie Comic-Workshops in New York.

Jan 01 2013

James und die goldene Waffe

james and the gold gunDass von Kate zahlreiche Bootlegs im Umlauf sind, ist nicht so neu. Fand man früher meist nur LPs mit ihren Home Demos, gibt es zunehmend auch LPs von Mitschnitten ihrer einzigen Tour 1979. Kate selbst hat nicht das komplette Konzert veröffentlicht. LPs wie „The Tour Of Life“ (25 Euro bei Ebay) versprechen den kompletten Gig vom 10. April 1979 in Manchester. Mit dabei sind Songs, die auf der offiziellen CD fehlen: Saxophone Song, The Kick Inside oder auch The Man with the Child in his eyes – um nur einige zu nennen. Ergänzt wird das alles durch Vocal warm-ups und Kates Verabschiedung. Als Bonus gibt es drei Songs von ihrem TV-Auftritt 1978 in Japan, wo Kate unter anderem auch Let it be von den Beatles anstimmte. Deutlich kurioser sind andere Bootlegs, die derzeit bei Ebay gehandelt werden. So zum Beispiel die LP mit dem merkwürdigen Titel „Under the ivy Bush“ (50 Euro), angeblich von 1988, wo schon die Trackzusammenstellung merkwürdig anmutet: von Running up that hill über Big Sky geht’s zeitlich rückwärts zu Violin und Hammer Horror. Bleibt zu hoffen, dass die Songtitel „Man with a child“ und „James and the gold gun“ nur Tippfehler des Verkäufers sind. Dafür spricht zumindest auch sein zweites Angebot: Die Doppel-LP „Passing through air“ für schlappe 75 Euro, auf der sich Raritäten wie Dreamtime an Hits wie Hounds of Love reihen. Ach ja, und der Song „Cloudbursting“ findet sich gleich zwei Mal auf der Scheibe – vielleicht hätte man stattdessen einfach nur eine Version von Cloudbusting nachpressen sollen.

Dez 30 2012

Happy New Year!

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr und uns viele postive Nachrichten von Kate

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr und uns viele postive Nachrichten von Kate

Dez 29 2012

Die Queen ehrt Kate Bush

cbeWie mehrere englische Tageszeitungen übereinstimmend berichten, hat die Queen jetzt Kate mit einem Verdienstorden, dem Order of the Britisch Empire, geehrt. Kate wurde für ihre Verdienste um die Musik zum Commander (CBE) ernannt, das ist die Vorstufe zum Ritterschlag. In der CBE-Liste tummeln sich bereits Persönlichkeiten wie Dame Edna, Richard Burton, Eric Clapton, Brian May, Sting, Rod Stewart oder David Gilmour. Die Auszeichnung soll im Laufe des Jahres 2013 überreicht werden. Was mag wohl der Lieblingssong der Queen von Kate sein?

Update: Im englischen Forum hat sich Del Palmer zur Ehrung geäußert.Er schreibt:

This is so richly deserved and, I may say, long long overdue!!…Having watched and been involved in her music for so long I’ve seen how she’s had to fight the “establishment”, especially in the early days, to gain credibility and acceptance as not only a writer but as a producer… Those early days it was so hard for a woman to be taken seriously on so many levels and Kate has blazed a path for all those who follow… I am so proud of her!!….