Das Bild des Monats: November

© Sjaak Vullings

„Was für ein trauriges Lied mit seiner klaren und starken Angklage gegen die Menschheit und ihre ewigen Kriege“, sagt Sjaak über den Song Army Dreamers. „eine originelle und feste Anklage gegen die Menschheit und ihre ewigen Kriege. „So viele (junge) Menschen starben in der Vergangenheit auf dem Schlachtfeld, und sie sterben immer noch. Junge Leute, die von Ruhm träumen und von ihrer Regierung missbraucht werden. Sie sterben in der Überzeugung, dass Krieg ein Abenteuer ist, ohne zu wissen, wie schrecklich er sich in der Realität herausstellt.“ Vielleicht das bemerkenswerteste ist, dass Army Dreamers „einer der großen englischen Antikriegssongs ist, getarnt als Top20-Hit“ im Walzer-Format, wie Achim im Song-ABC treffend formuliert. Kein Wunder also, dass er in England während des ersten Golfkrieges auf dem Index der BBC landete und im Radio nicht gespielt werden durfte.
Sjaaks BIld ist auf dem Friedhof in niederländischen Tilburg entstanden. Die lange haltbaren Rosen aus Plastik sind für Sjaak das Symbol, dass man sich auch dann noch an den „Army Dreamer“ erinnert, wenn die um ihn Trauernden schon lange verstorben sind. Und fast schon poetisch ist es, wenn Sjaak sagt, dass der Schnee auf dem Bild den Schmerz der HInterbliebenen kühlen soll.
„What could he do?
Should have been a father.“
But he never even made it to his twenties.
What a waste
Army dreamers“


Wer den Beitrag über Sjaak verpasst hat, kann hier mehr über ihn erfahren.

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