Kate: Ich bin kein Tory

In einem Statement hat Kate Bush auf ihrer Webseite heute klargestellt, dass sie kein Anhänger der englischen Tory-Partei ist, wie ihr nach einem Interview vor zwei Jahren unterstellt wurde. In einem Interview mit dem kanadischen Magazin Macleans wurde sie anschließend wie folgt zitiert: „Wir haben hier in Großbritannien eine Premierministerin. Ich mag sie wirklich sehr und finde sie wunderbar. Ich denke es ist das Beste, was uns seit langer Zeit passiert ist.“ Viele Fans vor allem in England hatten regelrecht empört auf diese Äußerung reagiert. Jetzt hat Kate klargestellt, dass sie die Torys nicht unterstützt und das ihrer Meinung nach aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. „Meine Antwort war nicht politisch gemeint, sondern galt eher die Verteidigung von Frauen an der Macht. Ich hatte das Gefühl, dass der Interviewer mächtige Frauen in eine sehr negative Richtung schieben wollte, auch mit Blick auf die Hexenjagd gegen Hilary Clinton. Als Antwort sagte ich, dass wir eine Frau haben, die für unser Land zuständig ist, und dass es meiner Meinung nach gut ist, Frauen an der Macht zu haben. Ich hätte klarer sein sollen, als ich dann sagte, dass es das Beste war, was uns seit Langem passiert war – weil ich das Verhalten des vorherigen Premierministers überhaupt nicht mochte, der – das war mein Gefühl – uns zu diesem Zeitpunkt verlassen hatte und wütend war und sich im Stich gelassen fühlte.“ Wer das Interview vor zwei Jahren gelesen hatte, konnte das auch erkennen. So hatte damals schon der englische Telegraph berichtet, dass der Interviewer zuvor explizit den Song „Waking the witch“ erwähnt hatte und darauf verwies, dass der Song laut Kate von der Angst vor mächtigen Frauen handele. Mit Blick auf die Wahlniederlage von Hilary Clinton fragte er dann, ob dieser Angst heute noch stärker sei. Dass Kate nicht schon früher auf die Kritik an dem Interview reagiert habe, erklärt sie so: „Damals habe ich mit engen Freunden über die Idee diskutiert, darauf zu reagieren, und wir waren uns alle einig, dass es am besten ist, es zu lassen.“ Das sieht sie inzwischen anders, weil dieses Zitat immer wieder verwendet wird.
Das Statement im Wortlaut gibt es hier.

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