Apr 27 2016

Show a little devotion: Jürgen

saldKate-Fans sind treu, hingebungsvoll, geduldig und vor allem in die Musik von Kate verliebt. Im Kate-Fragebogen “Show a little devotion” gibt es für Kate-Fans immer die selben zwölf Fragen… mit den unterschiedlichsten Antworten…Heute von Jürgen:

fragebogen-juergenMit welchem Kate-Song wachst Du am liebsten morgens auf?
Derzeit „Why should I love you“, allerdings nicht die Albumversion, sondern die Demo-Fassung, bei der Prince noch nicht mitgewirkt hat. Der Song wird so wunderbar getragen von Kates kraftvoller Stimme. Was hier mitschwingt – Power, Lebensbejahung, Mut, aber auch leise Melancholie – gefallen mir sehr, also der richtige Einstieg für einen neuen Tag.

Welche von Kate besungene Figur wärst Du gerne?
Ihr Sohn Bertie. Auch wenn das rein rechnerisch gar nicht funktionieren würde. Doch allein die Vorstellung etwas von Kates Genius geerbt zu haben, ist nett. Ansonsten wäre ich gerne das rätselhafte, schwer neurotische Haus, das Kate in „Get out of my House“ besingt. Wird am Ende der Eintretende nicht in einen Esel verwandelt? Auch das ließe ich mir gefallen: von Kate in einen Esel verwandelt zu werden. Kann es etwas Vernünftigeres geben?

Wie lautet Deine liebste Textzeile von Kate?
„Some say that knowledge is something that you never have
Some say that knowledge is something sat in your lap
Some say that heaven is hell
Some say that hell is heaven.“

Welchen Kate-Song singst Du unter der Dusche?
„Cloudbusting“.

Mit welchem Song von Kate verbindest Du ein besonderes Erlebnis?
Mit ziemlich vielen. „The man with the child in his eyes“ und „Symphony in blue“ waren mir beispielweise eine Hilfe bei der (post)pubertären Selbstfindung.

Welchen Song von Kate hörst Du, wenn Du verliebt bist?
Ich bin ja immer verliebt. Deshalb beantworte ich die Frage anders: „Somewhere in Between“ ist für mich das Lied, bei dem ich abheben kann. Gibt es ein Lied über das vollkommene Glück (das leider nie anhält) – hier ist es!

Welcher Song-Titel von Kate beschreibt Dich am besten?
Vielleicht „Wow“ – dieses leicht Hysterische, Überdramatische, Pathetische, das aber wiederum in eine Kunstform gegossen ist. Manchmal möchte man einfach nur schreien, weil das Leben so ist wie es ist. Identifizieren kann ich mich auch mit dem Theater-, Dragqueen- und Gendermillieu, das hier besungen wird.

Welches Album von Kate magst Du am liebsten?
Eigentlich alle (abgesehen von „Director’s Cut“, das ich nicht so geglückt finde). Aber vielleicht habe ich doch einen Favoriten: „The Dreaming“, das experimentellste Album, das Kate je gemacht hat. Es war damals seiner Zeit weit voraus, klingt immer noch frisch und wird immer noch unterschätzt.

Welcher Song hat Deine Begeisterung für Kate geweckt?
„Wuthering Heights“. Ich war 14, saß morgens übermüdet im vollen Schulbus, dann kam diese Stimme aus dem Radio, die mein Leben seitdem konstant begleitet hat. Für mich gehört dieses Lied zu den besten ever.

Was macht für Dich Kate so besonders?
Zunächst die Stimme, keine andere berührt mich so wie ihre, dann ihre hohe Musikalität, die sich in so vielen herausragenden Kompositionen niederschlägt und nicht zuletzt die rätselhaften, verspielten, versponnenen, irgendwie auch lebensklugen Texte. Sehr bewundere ich auch ihre eigenständige Position in der Musikbranche. Ähnlich wie der leider verstorbene Prince ist sie absolut unkorrumpierbar. Sie macht, was sie will und wie sie es will. Ganz unbeeindruckt von Markt und Marketing. Das ist Freiheit. Um was geht es sonst im Leben?

Was würdest Du Dir für das nächste Album von Kate wünschen?
Ich nehme alles – Hauptsache sie singt. Gerne darf sie den leicht jazzigen Weg weiter fortsetzen, den sie mit „50 words for snow“ eingeschlagen hat.

Welcher Song von Kate soll einmal auf Deiner Beerdigung gespielt werden?
„Moments of Pleasure“ oder „Among angels“, aber weil die Gäste nicht unnötig weinen sollten, würde ich doch lieber ein heiteres Lied auswählen. Vielleicht doch „Somewhere in Between“? Und vorher gewissermaßen als Einstieg das kurze Pianostück „One last look around the house before we go.“

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