Nov 12 2017

Show a little devotion: Martin

Kate-Fans sind treu, hingebungsvoll, geduldig und vor allem in die Musik von Kate verliebt. Im Kate-Fragebogen “Show a little devotion” gibt es für Kate-Fans immer die selben zwölf Fragen… mit den unterschiedlichsten Antworten…Heute von Martin:

Mit welchem Kate-Song wachst Du am liebsten morgens auf?
Am liebsten glaube ich mit „Aerial“. Der passt ja auch thematisch so schön. Und ich liebe einfach den Dialog mit der Amsel!

Welche von Kate besungene Figur wärst du gerne?
Wahrscheinlich „Kashka from Baghdad“ – aber nur wenn das von ihr besungene Haus woanders stehen würde. Schön wäre auch der Maler in „An architect’s dream“, dann könnte ich meinem Liebsten immer schöne Bilder malen, und der (seines Zeichens Baumeister) würde sich dann freuen.

Wie lautet Deine liebste Textzeile von Kate?
„Some say that knowledge is something sat in your lap“ Das hatte ich als einführendes Zitat in meiner Doktorarbeit und einmal auch auf dem Cover einer Bewerbungsmappe für eine Stelle als Medical Writer. Ich bin dann tatsächlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden, und eine der ersten Fragen war, wie ich denn auf dieses Kate-Zitat gekommen wäre, das hätte Eindruck hinterlassen. Ich kann also nur den Tipp weitergeben: Bewerbt Euch mit Kate-Zitaten!

Welchen Kate-Song singst Du unter der Dusche?
Wieso unter der Dusche? Wenn schon, dann singe ich Kate-Songs auf Karaokeabenden – da bevorzugt „Babooshka“ und „This woman’s work“!

Mit welchem Song von Kate verbindest Du ein besonderes Erlebnis?
Mit ganz vielen. Besonders mit denen, die ich mir auf Kopfhörer mit in die Natur an besondere Orte genommen habe. Also zum Beispiel „Nocturn“ am nächtlichen Strand von Teneriffa oder „The Dreaming“ im Vulkankrater von Solfatara bei Neapel – das hatte tatsächlich etwas von der Stimmung im Video. Am schönsten war aber, als „The Sensual World“ rauskam und ich mit dem Title Track im Herbstwald war  – damals noch auf Walkman! Die Choreo kann man ja nun wirklich ganz einfach nachtanzen. Es war strahlender Sonnenschein, und ein ordentlicher Wind hat einen goldenen Herbstblätterregen entfacht – wunderschön!

Welchen Song von Kate hörst Du, wenn Du verliebt bist?
Mh … also wenn ich nur so teenagermäßig verknallt wäre, vielleicht „Symphony in blue“ oder „Feel it“ oder ähnliche Songs von solch subtiler Erotik. Ansonsten hatte ich leider viel zu oft die „Never be mine“-Nummer.

Welcher Song-Titel von Kate beschreibt Dich am besten?
Spontan fällt mir „Houdini“ ein – Entfesselung, im Sinne von Befreiung von Fesseln, scheint mir ein Lebensthema zu sein.

Welches Album von Kate magst Du am liebsten?
Lange Zeit war das natürlich „Hounds of Love“ – aber dann kamen ja doch noch die „Aerial“ und die „50 words for snow“ – unmöglich hier eine Nummer eins zu benennen. Der Ornithologe in mir tendiert natürlich zur „Sky of Honey“ … ach so, und die geniale „The Dreaming“ hab ich natürlich vergessen …

Welcher Song hat Deine Begeisterung für Kate geweckt?
Der erste, den ich wirklich im Radio wahrgenommen hatte, war „Babooshka“, den fand ich als zehnjähriger Bub total toll und schräg! Aber so richtig gepackt hat mich dann erst „Cloudbusting“ – und dann war’s um mich geschehen.

Was macht für Dich Kate so besonders?
Keine Ahnung – ihre Kateness! Ich glaube, sie ist die einzig wahre Geschichtenerzählerin in der Pop-Musik. Das kann niemand so wie sie. Und sie kann mit ihrer Musik meine gesamte Gefühlsklaviatur in Schwingung bringen, auch das macht sie für mich einzigartig. Damit hat sie mich eigentlich fast mein ganzes Leben lang durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet.

Was würdest Du Dir für das nächste Album von Kate wünschen?
Dass endlich „It has rained“ drauf ist! Wir kennen das ja alle aus den langen Zeiten des Wartens, dass wir das neue Kate-Album oder die neue Kate-Single vorausträumen. Und mir erschien einst im Jahr 1998 auf einer Reise auf Madeira im Traum das neue Kate-Video, das von Null auf Platz drei in die englischen MTV-Charts eingestiegen war: „It has rained“ hieß es und spielte an einem regenverhangenen Strand mit so einer verzerrten „Waking the witch“-Stimme aus dem Off. Und in Ermangelung einer realen Aufnahme hab ich’s dann selber produziert.

Welcher Song von Kate sollte einmal auf Deiner Beerdigung gespielt werden?
„A coral room“ – obwohl … dann kommen ja alle aus dem Heulen nicht mehr heraus. Vielleicht doch besser „Aerial“ im Sinne einer Hommage an das Leben. Aber dann hätte ich gerne einen Remix mit einem Rotkehlchen, weil ich zu dem eine ganz persönliche Beziehung habe.

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