Ein Jahr nach Before the dawn…

oneyearSelbst ein Jahr nach dem Auftakt von Kates Konzerten im Hammersmith-Apollo fällt es mir immer noch schwer, alle Emotionen dieses außergewöhnlichen Konzertes einzusortieren, geschweige denn ein Highlight des Abends zu benennen. Klar, da war diese unglaublich furiose Version von King Of The Mountain, die zum Orkan anschwoll, um zu The Ninth Wave überzuleiten. Aber da war auch einfach das Video zu And Dream Of Sheep, live im Wassertank eingesungen, herzergreifend, wie diese zur Situation passende brüchige Stimme einen berührt… Und es war so viel mehr: Der Auftakt, wo Kate barfuß die Bühne erobert, frenetisch gefeiert wird, ohne bisher auch nur einen Ton gesungen zu haben, wo Sekunden später die Anspannung endlich von einem abfällt, weil ihre Stimme einfach nur atemberaubend ist… Da war Hello Earth, wo Kate versucht, eine Rettungsinsel zu erreichen und tot geborgen wird, jeder den Atem anhält, als sie aus dem Saal getragen wird und niemand die gehauchte Textzeile „Tiefer, tiefer, irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht…go to sleep, little earth“ verpassen will. Bis sich dann all die aufgestauten Emotionen bei der wundervollen Version von Morning Fog entladen, als Kate als Überlebende umjubelt wieder die Bühne und das Publikum bei der Textzeile „D’you know what? I love you better now“ vollkommen aus dem Häuschen gerät. Und es gab das bombastische Schlussstück Aerial, wo sie sich vollkommen verausgabt, um sich direkt danach alleine ans Piano zu setzen und eine Version von Among Angels zu spielen, die einen sprachlos zurück lässt. Unfassbar gut. Ich bin noch immer unendlich dankbar dafür, dass ich all diese Momente erleben durfte.
Danke, Kate.

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