„Anti-Pop-Musik mit mystischen Akkorden“

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Foto: Andreas Elsner

In einem Beitrag für das Hamburger Abendblatt hat der Hamburger Entertainer Kay Ray in der Rubrik „Die Platte meines Lebens“ jüngst das Album „The Kick Inside“ zu seinem persönlichen Favoriten gekürt. Kay Ray ist Entertainer, Travestiekünstler, Comedian und Sänger in einem und bestreitet im Hamburger Schmidt-Theater von Corny Littmann mitten im Szene-Viertel einmal im Monat die Late NIght Show. Aktuell präsentiert er noch bis zum 5. Januar die „Große Schmidt Wintergala“. Seine Vorliebe für Kate Bush ist nicht neu und so tourte er auch schon mit einem Kate Bush-Abend durch die Lande. Kate Bush für sich entdeckt hat der 48-jährige Kay Ray – wie sollte es anders sein – in der Sendung „Bio’s Bahnhof“.
Dabei fand er den Aufritt zunächst ganz furchtbar, „weil sie so unsicher gesungen hat. Am nächsten Tag habe ich das im Radio gehört, und diese Mystik im Song Wuthering Heights fand ich faszinierend. Ich hab mir die Single gekauft, die B-Seite Kite fand ich viel besser, noch abgefahrener von den Instrumenten. Das hat mich wild gemacht aufs Album The Kick Inside.“ Für Kay Ray war The Kick Inside einfach schräg: „Es war Anti-Pop-Musik. Es hat den Grundstein gelegt für meine Liebe zu Frauenstimmen. Diese enormen Höhen, diese ungewöhnlichen mystischen Akkorde, das war total ungewöhnlich, total interessant. Ich war damals 13, ich brauchte so einen Kokon, eine Welt, in der ich verschwinden konnte, und das war für mich Kate Bush. Ich hab in meinem Zimmer die Platte aufgelegt und war weg“, schreibt Kay Ray in seinem Beitrag, warum TKI noch heute zu seinen Lieblingsplatten gehört. „Das ganze Album ist schön schräg und schrill. Noch heute ziehe ich es mir auf jeder zweiten Bahnreise rein.“

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