{"id":6367,"date":"2020-06-30T22:44:56","date_gmt":"2020-06-30T20:44:56","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=6367"},"modified":"2020-05-29T23:03:12","modified_gmt":"2020-05-29T21:03:12","slug":"das-song-abc-wild-man","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/morningfog.de\/?p=6367","title":{"rendered":"Das Song-ABC: Wild Man"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"95\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2606\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg 620w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc-300x45.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"400\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WildmanPart1-400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6368\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WildmanPart1-400.jpg 400w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WildmanPart1-400-300x300.jpg 300w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WildmanPart1-400-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dieser Song kommt entspannt und etwas geheimnisvoll daher, sein reiches Innenleben zeigt er auf den zweiten Blick. \u201eWild Man\u201c ist das erste St\u00fcck auf dem Album \u201e50 Words for Snow\u201c, das im weitesten Sinne als Popmusik gelten kann, wie Graeme Thomson [1] richtig anmerkt. Der Song wurde als einzige Single des Albums am 11. Oktober 2011 zum digitalen Download ver\u00f6ffentlicht und erreichte in den Charts in Gro\u00dfbritannien Platz 73 [9].<br>Bassgitarre, ein klarer Beat, Synthesizerkl\u00e4nge, eine \u201esatte Backup-Stimme\u201c &#8211; f\u00fcr Thomson [1] f\u00fcgen sich diese musikalischen Bestandteile \u201eelegant und leicht zu einem Ganzen\u201c. Die Strophen sind eine Art Sprechgesang, der \u201eein bisschen an das bedrohliche Fl\u00fcstern von Grace Jones\u201c erinnert oder an \u201eYoko Ono, w\u00e4hrend das leicht orientalisch wirkende, durchlaufende Instrumentalmotiv an David Bowie in seiner Lodger-Phase erinnert.\u201c [1] \u201eWild Man\u201c ist ein Song, der viele musikalische Erinnerungsmomente miteinander verkn\u00fcpft.<br>Die \u201esatte Backup-Stimme\u201c geh\u00f6rt Andy Fairweather Low &#8211; auch das ein Faden in die Vergangenheit. Er wurde in den 1960er Jahren als Frontmann der Gruppe \u201eAmen Corner\u201c bekannt, die einige erfolgreiche Singles in Gro\u00dfbritannien hatte. Ihre f\u00fcnfte Single \u201e(If Paradise Is) Half As Nice\u201c erreichte am 12. Februar 1969 f\u00fcr zwei Wochen Platz 1 in den britischen Charts [6]. Sie ist auch heute noch ein gern gespielter Klassiker im Radio. Kate Bush hatte schon beim Schreiben des Songs die Stimme von Andy Fairweather Low im Kopf. \u201eBut I think that Andy just has one of the greatest voices. I just love his voice. When I wrote the song I just thought, \u2018I\u2019ve got to get Andy to sing on this song because he sounds great.\u2019 Which I think he does. He\u2019s just got a fantastic voice.\u201c [5]<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"302\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WMA400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6369\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WMA400.jpg 400w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/WMA400-300x227.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der erste Vers baut in geheimnisvollem Ton die Szene auf: \u201eThey call you an animal \/ The Kangchenjunga Demon \/ Wild Man \/ Metoh-Kangmi\u201c. Es geht um ein mythisches Wesen, den Yeti, wie Kate Bush es selbst erl\u00e4utert. \u201eWell, the first verse of the song is just quickly going through some of the terms that the Yeti is known by and one of those names is the Kangchenjunga Demon. He\u2019s also known as Wild Man and Abominable Snowman.\u201c [5] Das Kangchenjunga-Massiv [10] ist der dritth\u00f6chste Berg der Welt, an der Grenze von Sikkim zu Nepal gelegen. Das Massiv besteht aus f\u00fcnf in einer Kette angeordneten Gipfeln, die in der lokalen Sprache auch als die \u201eF\u00fcnf Schatzkammern des gro\u00dfen Schnees\u201c bezeichnet werden. Der erste Versuch einer Besteigung geschah 1905 durch eine Gruppe um den okkulten Schriftsteller und Schwarzmagier Aleister Crowley. Die Expedition scheiterte, mehrere Menschen kamen ums Leben.<br>Esoterisch-magische Einfl\u00fcsse finden sich ab und zu bei Kate Bush, man denke an \u201eLily\u201c und an \u201eThem heavy people\u201c (\u201eThey read me Gurdjieff and Jesu\u201c). Aleister Crowley und der Yeti, das passt in diese Einflusslinie. Die Bestandteile des Songs f\u00fcgen sich ineinander, \u201eF\u00fcnf Schatzkammern des gro\u00dfen Schnees\u201c k\u00f6nnte dazu auch fast noch ein Alternativtitel des Albums sein.<br>Die Struktur von \u201eWild Man\u201c ist sehr vielschichtig. Leider gibt es zum Album \u201e50 Words for Snow\u201c kein Songbook. Beim Text und seiner Strukturierung beziehe ich mich auf [2], die Tonarten des Songs wurden ausgiebig auf \u201aTapatalk\u2019 [3] erforscht und diskutiert. Die strukturelle Abfolge beginnt mit Vers 1 &#8211; Pre-Chorus 1 &#8211; Chorus 1. Dies wiederholt sich dann mit Vers 2 &#8211; Pre-Chorus 2 &#8211; Chorus 1. Nach einer Bridge folgt ein Abschluss aus Chorus 2 und Vers 3. Den Strukturelementen sind dabei drei Stimmen zugeordnet. Wie schon in fr\u00fcheren Songs (insbesondere auf dem Album \u201eThe red Shoes\u201c) verl\u00e4sst Kate Bush das sichere Pop-Terrain des geradlinigen Erz\u00e4hlens und wechselt im Song die Perspektiven. Andy Gill [8] sagt das sehr sch\u00f6n: \u201eThe songs&#8216; abstruse fictional strategies of myth, fairy tale and time-travel also reflect her frustration with the restrictions of straight narrative.\u201c Die drei Stimmen klingen wie unterschiedliche Personen, die sich auf einer Expedition in die Berge befinden, offenbar auf der Suche nach dem Yeti.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"533\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kate_Snow2_2011-400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6370\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kate_Snow2_2011-400.jpg 400w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Kate_Snow2_2011-400-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die erste Stimme (oder Stimmung) singt die Verse, die mit \u201eThey call you an animal\u201c, \u201eThe schoolmaster of Darjeeling said\u201c, und \u201eYou\u2018re not a longur monkey\u201c beginnen, diese Stimme ist ebenfalls f\u00fcr die Bridge (\u201eWe found your footprints in the snow\u201c) zust\u00e4ndig. Vers 1 beginnt mit leisen, mysteri\u00f6sen Windger\u00e4uschen, dann setzt die \u201eorientalische Melodie\u201c ein. Eigentlich ist das keine Melodie, es ist eher eine Art Signal aus zwei T\u00f6nen. Dieses Signal begleitet die erste Stimme in den Versen st\u00e4ndig, nur in der Bridge fehlt es. Kate Bush singt diese erste Stimme, es ist kein Gesang, es ist ein Gefl\u00fcster, es ist eher wie gehaucht. Ein Anflug eines fremdartigen Akzents ist zu sp\u00fcren. Es klingt so, als ob an einem Lagerfeuer irgendwie in den Bergen des Himalaya ein M\u00e4rchen erz\u00e4hlt wird, vielleicht von einem Sherpa, einem einheimischen F\u00fchrer. Zum den Song beschlie\u00dfenden Vers 3 kommt noch eine Vokalise hinzu, die mich an den Summchor aus \u201eMadame Butterfly\u201c erinnert. Diese Oper hat ebenfalls ein fremdartiges Sujet und behandelt den Konflikt Japan &#8211; westliche Welt. Auch in \u201eWild Man\u201c trifft eine zerst\u00f6rerische westliche Welt auf eine asiatische Welt. Die erste Stimme erz\u00e4hlt von Sichtungen des Yeti, erz\u00e4hlt dabei von realen Orten aus dem Himalaya. Die Nennung dieser Namen in dieser Ballung klingt so fremdartig wie aus einen M\u00e4rchen. Die Tonart hier ist schwer zu bestimmen, es scheint ein a-Moll zu sein [3]. Nach Beckh [4] ist a-Moll schwerm\u00fctig, poetisch, es ist die Tonart des Zwielichts, die elegische Sehnsuchtstonart, die Tonart der schwerm\u00fctigen Volksweise. Das passt gut zu diesem geheimnisvolle Wispern und Raunen der ersten Stimme.<br>Die zweite Stimme bestimmt die Pre-Chorus-Passagen, die mit \u201eLying in my tent\u201c und \u201eThey want to know you\u201c beginnen. Zur gefl\u00fcsterten Stimme kommt nun eine hohe Singstimme dazu, die fast etwas geisterhaft klingt. Die Melodie ist hier weit weg von dem Zweiton-Signal, es ist eine romantische, schwingende Melodie. Vielleicht singt hier eine Frau, Mitglied einer Expedition in die Berge. Sie l\u00e4sst sich auf die Geschichten ein und glaubt nun fast, den Yeti drau\u00dfen zu h\u00f6ren. Vielleicht ist es aber auch nur eine Phantasie von ihr, eine Tr\u00e4umerei. Die Tonart wendet sich nach e-Moll, einer nach Beckh [4] sehr ambivalenten Tonart, die sich bis zum Ausdruck des Erhabenen steigern kann. F\u00fcr das tr\u00e4umerische Nachsinnen \u00fcber eine mystische Gestalt ist das passend. In den Chorus-Passagen &#8211; beginnend mit \u201eWhile crossing the Lhakpa-La\u201c im Chorus 1 und \u201eFrom the sherpas of Annapurna\u201c im Chorus 2 &#8211;\u00a0 \u00e4ndert sich die Stimmung. Es wird fast hymnisch, ein Chor aus einer M\u00e4nnerstimme (Andy Fairweather Low) und Kate Bush singt den Text. Offenbar erz\u00e4hlen hier Expeditionsteilnehmer von ihren Beobachtungen, von den Fu\u00dfabdr\u00fccken im Schnee. Die M\u00e4nnerstimme ist nicht die Verk\u00f6rperung des Yeti, wie vermutet wurde, Kate Bush selbst hat das herausgestellt: \u201eAndy doesn\u2019t play the hirsute beastie, he\u2019s one of the people on the expedition into the Himalayas.\u201c [5]. Die Tonart ist nun ein fast begeistert klingendes E-Dur. Die Chorus-Passagen bedeuten jeweils eine Wendung hinein in eine optimistischere Sichtweise. E-Dur ist nach Beckh [4] die w\u00e4rmste aller Tonarten, es ist die Sonnentonart. Sie steht f\u00fcr Herzensw\u00e4rme, Herzensinnerlichkeit und Liebesw\u00e4rme. Es-Dur \u201ehat die Helligkeit einer Welt der Tr\u00e4ume, des Dichterischen, der h\u00f6heren Bilderschau, in der wir der gew\u00f6hnlichen Tageswelt g\u00e4nzlich entr\u00fcckt sind.\u201c Ist die Wendung ins Positive, Optimistische nur ein Traum?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"317\" height=\"449\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/yirry.jpg\" alt=\"Wild Man Comic Cover \/ Yirry Yanya\" class=\"wp-image-219\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/yirry.jpg 317w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/yirry-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px\" \/><figcaption>Das Cover des Comics &#8222;Wild Man&#8220; von Yirry Yanya.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zum Song hat sich Kate Bush gl\u00fccklicherweise recht ausf\u00fchrlich ge\u00e4u\u00dfert. In einem Interview in der \u201eZeit\u201c [7] gibt sie die Grundrichtung zur Interpretation des Songs vor: \u201eDie Geschichte, um die es geht, ist auf vielerlei Arten auslegbar. Vor allem ist es ein Lied, das von meiner Zuneigung f\u00fcr dieses arme, verfolgte Wesen handelt. Der Yeti ist ein scheues Individuum, das eben allein gelassen werden will. Ist das so schwer zu verstehen?\u201c Graeme Thomson [1] weist treffsicher darauf hin, dass das \u201eBewahren von Geheimnissen, der Schutz des Mythos, das Bed\u00fcrfnis, nicht allem und jedem einen Namen zu geben und es in einen K\u00e4fig zu sperren, [..] ein klassisches Anliegen von Kate Bush [ist], das sie offenbar auch ganz pers\u00f6nlich betrifft.\u201c Andy Gill [8] sagt \u00fcber das Album, dass die Songs alle voller Empathie f\u00fcr Figuren sind, die nur auf mythische Weise existieren. Es ist, als ob der Schnee diesen Wesen Schutz bietet und ihnen erlaubt, unter seiner Decke zu existieren. Dies trifft auch auf \u201eWild Man\u201c zu. Kate Bush hat dieser Sicht in dem Interview zugestimmt. \u201eSomeone else observed that a lot of the creatures are mythical, for want of another word, fantastical creatures \u2013 even a snowflake, if you think of it as a living thing.&#8220; [8]. In der \u201eZeit\u201c [7] hat sie diese Gedanken noch weiter ausgef\u00fchrt. Auf die Frage, ob nicht fast alle R\u00e4tsel, dank Google und Internet, ohnehin schon enth\u00fcllt seien, antwortete sie so: \u201eUnd ist das nicht schrecklich? Gerade diese Vorstellung hat mich zu einem Lied dar\u00fcber bewogen, wie kostbar die Idee eines Fabelwesens ist. Es hat doch einen Grund, warum alle V\u00f6lker solche Kreaturen haben, die ihre Fantasie befl\u00fcgeln. Die Amerikaner gruseln sich zum Beispiel vor Bigfoot, ihrer Version eines Yeti. Es sind Symbole f\u00fcr etwas, das wir nicht durchschauen. Und es ist ein wunderbarer Zustand, nicht alles wissen zu k\u00f6nnen.\u201c Ihre ganze Anteilnahme und Sympathie geh\u00f6rt diesen geheimnisvollen Kreaturen, die nicht ganz zu unserer realen Welt geh\u00f6ren.<br>\u201eWell, I don\u2019t refer to the Yeti as a man in the song. But it is meant to be an empathetic view of a creature of great mystery really. And I suppose it\u2019s the idea really that mankind wants to grab hold of something [like the Yeti] and stick it in a cage or a box and make money out of it. [&#8230;] I think we\u2019re very arrogant in our separation from the animal kingdom and generally as a species we are enormously arrogant and aggressive. Look at the way we treat the planet and animals and it\u2019s pretty terrible isn\u2019t it?\u201c [5]<br>Aber vielleicht sieht Kate Bush auch eine gewisse Wesensverwandschaft zwischen sich und dem Yeti, wie Graeme Thomson anmerkt. \u201eIn dieser originellen Umkehrung der archetypischen Geschichte von J\u00e4gern und Gejagten muss man keine gro\u00dfen interpretatorischen Spr\u00fcnge unternehmen, um Kate Bush als \u201ewilden Mann\u201c hoch in den metaphorischen Bergen wiederzuerkennen, der von der Meute gejagt seine Spuren im Schnee verwischt.\u201c [1]. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Kate Bush ist eine solch augenzwinkernde Wendung durchaus zuzutrauen.<br>\u201eWild Man\u201c mag wie ein Popsong klingen, inhaltlich und gestalterisch ist er aber weit davon entfernt. Bisher hatte ich ihn nicht besonders beachtet, vielleicht lag das an seiner unspektakul\u00e4ren, ruhigen Art. Jetzt nach dieser n\u00e4heren Besch\u00e4ftigung mit diesem Song hat sich das ge\u00e4ndert. \u201eWild Man\u201c ist genial gestaltete, wohl \u00fcberlegte Schlichtheit.  <em>\u00a9 <strong>Achim\/aHAJ<\/strong><\/em><br><br>[1] Graeme Thomson: Kate Bush &#8211; Under the Ivy. Bosworth Music GmbH. 2013. S.414 <br>[2] <a href=\"https:\/\/genius.com\/Kate-bush-wild-man-lyrics\">https:\/\/genius.com\/Kate-bush-wild-man-lyrics<\/a> (gelesen 30.04.2020) <br>[3] <a href=\"https:\/\/www.tapatalk.com\/groups\/thehomegroundandkatebushnewsandinfoforum\/wild-man-chord-progression-t20249-s20.html\">https:\/\/www.tapatalk.com\/groups\/thehomegroundandkatebushnewsandinfoforum\/wild-man-chord-progression-t20249-s20.html<\/a> (gelesen 30.04.2020) <br>[4] Hermann Beckh: Die Sprache der Tonart in der Musik von Bach bis Bruckner. Verlag Urachhaus. Stuttgart 1999. S.78f (a-Moll), S.218 (e-Moll), S.263ff (E-Dur) <br>[5] John Doran: \u201eA Demon In The Drift: Kate Bush Interviewed\u201c. The Quietus. 13.11.2011 <br>[6] <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Andy_Fairweather_Low\">https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Andy_Fairweather_Low<\/a> (gelesen 16.05.2020) <br>[7] Christoph Dallach: \u201eS\u00e4ngerin Kate Bush \u201aIch bin doch kein Yeti!\u2018\u201c. Die Zeit. 25.11.2011<br>[8] Andy Gill: \u201eKate Bush: The ice queen of pop returns\u201c. The Independent. 18.11.2011 <br>[9] <a href=\"https:\/\/en.m.wikipedia.org\/wiki\/Wild_Man_(Kate_Bush_song)\">https:\/\/en.m.wikipedia.org\/wiki\/Wild_Man_(Kate_Bush_song)<\/a> (gelesen 16.05.2020) <br>[10] <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Kangchendz%C3%B6nga\">https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Kangchendz%C3%B6nga<\/a> (gelesen 16.05.2020)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Song kommt entspannt und etwas geheimnisvoll daher, sein reiches Innenleben zeigt er auf den zweiten Blick. \u201eWild Man\u201c ist das erste St\u00fcck auf dem Album \u201e50 Words for Snow\u201c, das im weitesten Sinne als Popmusik gelten kann, wie Graeme Thomson [1] richtig anmerkt. Der Song wurde als einzige Single des Albums am 11. 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