{"id":5152,"date":"2018-04-22T07:42:56","date_gmt":"2018-04-22T05:42:56","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=5152"},"modified":"2018-04-21T21:55:50","modified_gmt":"2018-04-21T19:55:50","slug":"the-dreaming-zehn-blicke-auf-fremde-welten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/morningfog.de\/?p=5152","title":{"rendered":"The Dreaming: Zehn Blicke auf fremde Welten (3)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5165\" rel=\"attachment wp-att-5165\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5165\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-siyl.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"227\" \/><\/a>Die Analyse des Albums ist nat\u00fcrlich nicht vollst\u00e4ndig, wenn nicht auf die Songs eingegangen wird. \u201eThe Dreaming\u201c beginnt mit \u201e<strong>Sat in your lap<\/strong>\u201c, das vor der eigentlichen Arbeit am Album entstanden war und als recht erfolgreiche Single die Zeit zwischen den Alben \u00fcberbr\u00fcckte. Die Ankl\u00e4nge an Stammesrhythmen sind hier besonders deutlich (hier zeigt sich der erste Einfluss der Zusammenarbeit mit Peter Gabriel und des dort entwickelten Schlagzeugsounds). Die Arbeit an dieser Single und die Integration der neuen Sounds war f\u00fcr Kate Bush wie eine Initialz\u00fcndung [8]: &#8222;I felt as if my writing needed some kind of shock, and I think I&#8217;ve found one for myself. The single is the start, and I&#8217;m trying to be brave about the rest of it. It&#8217;s almost as if I&#8217;m going for commercial-type &#8218;hits&#8216; for the whole album.\u201c Der letzte Satz klingt bei Kenntnis des ganzen Albums etwas merkw\u00fcrdig &#8211; aber wer wei\u00df, was Kate Bush in ihrem Herzen f\u00fcr kommerziell h\u00e4lt &#8230; In diesem Song geht es [2] um die Erkenntnis, es geht um das Streben nach spirituellem Fortschritt. \u201eIst Erkenntnis etwas Angeborenes, Instinktives, Sexuelles [&#8230;], oder kann man sie nur durch lebenslanges Suchen und Streben [&#8230;] erlangen und selbst dabei m\u00f6glicherweise versagen?\u201c [2]. Hier wird das Kernthema des ganzen Albums angesprochen, darum geht es, das hat Kate Bush mit diesem Album versucht zu beantworten. Erz\u00e4hlt wird auch von sch\u00f6pferischer Frustration, was wohl dazugeh\u00f6rt. \u201eSat in your lap\u201c ist von einem vorantreibenden Sog erf\u00fcllt, wilde Trommeln, hektisches Klavier und sp\u00e4ter hektische Bl\u00e4ser, so etwas wie Peitschent\u00f6ne, T\u00f6ne wie aus einem Stammesritual &#8211; Rastlosigkeit. Es ist ein Song ohne Pause. Die Gesangsstimme ist tiefer als fr\u00fcher, zur\u00fcckgenommen, ebenfalls von Ruhelosigkeit getrieben. Manchmal gibt es fast opernhafte T\u00f6ne. In einer ganz anderen T\u00f6nung Einw\u00fcrfe, hoch gesungen, wie Kommentare (\u201eSome say that knowledge is something that you never have\u201c).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5166\" rel=\"attachment wp-att-5166\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5166\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate_there_goes_a_tenner_0.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate_there_goes_a_tenner_0.jpg 300w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate_there_goes_a_tenner_0-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u201e<strong>There goes a tenner<\/strong>\u201c ist nach Meinung von Thomson [2] das leichteste St\u00fcck des Albums. Es ist eine t\u00e4nzelnde Krimiparodie, aber mit einem d\u00fcsteren Subtext. Offenbar werden Ganoven von Paranoia geplagt und geben auf, als der Tag der Umsetzung des geplanten Einbruchs gekommen ist [2]. Thomson stellt die Frage, ob dies auch ein Kommentar zu den eigenen \u00c4ngsten und Unsicherheiten bei der Produktion des Albums sein k\u00f6nnte. Die Ausgestaltung hat einige Besonderheiten. Der Gesang der Protagonistin ist zur\u00fcckgenommen, sie singt mit einem deutlichen Akzent. Es gibt comicartige Einlagen (\u201eall my words fade\u201c) und dunkle, tiefe, d\u00fcstere T\u00f6ne im Chorus (\u201eWe\u2018re waiting\u201c), die wie eine Ermahnung aus dem Grab klingen. Karikatur und D\u00fcsternis treffen in diesem Song zusammen &#8211; es ist ein gereiftes Echo auf das \u00e4hnliche \u201eCoffee Homeground\u201c vom Album \u201eLionheart\u201c.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5169\" rel=\"attachment wp-att-5169\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5169\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-potp.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a>\u201e<strong>Pull out the pin<\/strong>\u201c greift den Vietnamkrieg auf, aus der Sicht eines Vietcong. Diese fast filmische Erz\u00e4hlung mit ihren Urwaldger\u00e4uschen holt den Schrecken des Krieges ganz nah heran, macht ihn mit lyrischen und musikalischen Mitteln f\u00fchlbar. Er ist ein ganz typisches Beispiel f\u00fcr die Arbeitsweise von Kate Bush. Eine au\u00dfermusikalische Inspiration (hier eine Sendung im Fernsehen) l\u00f6ste einen Assoziationssturm aus.\u00a0Hier geht es um etwas Existenzielles, den Kampf einer gegen einen (&#8222;Just one thing in it, me or him. And I love life!&#8220;). Das &#8222;And I love life!&#8220; wird geradezu verzweifelt herausgeschrieen, es ist der pure \u00dcberlebenswille. Dies ist eine fremdartige und dunkle Atmosph\u00e4re, die sich zum Ende hin hinter den Hubschrauberger\u00e4uschen &#8211; die an den Vietnam-Film &#8222;Apocalypse now&#8220; erinnern &#8211; in Agonie und Tod verliert.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5179\" rel=\"attachment wp-att-5179\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5179\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-sig300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"205\" \/><\/a>\u201e<strong>Suspended in gaffa<\/strong>\u201c kreist um die Suche nach Erf\u00fcllung, ist aber von Selbstzweifeln und Entfremdung durchzogen [2]. Ein schneller Walzerrhythmus (selten in der Popmusik) hetzt die tiefe Gesangsstimme durch den Song, begleitet von hohen chorischen Stimmen als Begleitung.<br \/>\n\u201e<strong>Leave it open<\/strong>\u201c kann wirklich als hochgradig experimenteller Song bezeichnet werden. Thomson h\u00e4lt ihn f\u00fcr einen verst\u00f6renden Song [2]. F\u00fcr ihn fasst er die d\u00fcstere Botschaft des Albums zusammen: \u201eHarm is in us\u201c. Die Stimmen in diesem Song sind verzerrt, \u00fcberall umtosen einen merkw\u00fcrdige Soundexperimente. Zum schon typischen Schema \u201etiefe Solostimme \/ hohe Begleitung\u201c kommen nun auch M\u00e4nnerstimmen als Begleitung hinzu (\u201eHarm is in us but power to arm\u201c). Der etwas lang geratene letzte Chorus geht in eine Schlusssteigerung \u00fcber, hier hebt der Song richtig ab und nimmt Drive auf. Merkw\u00fcrdige Stimmen erg\u00e4nzen nun die eigentlich positive Botschaft \u201eleave it open\u201c mit einem \u201eSay what we\u2018re gonna let in \/ We let the weirdness in\u201c. Auch dies kann als Kommentar zum Album verstanden werden, das ja ausdr\u00fccklich das Unheimliche und die Verr\u00fccktheit hereinl\u00e4sst.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5168\" rel=\"attachment wp-att-5168\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5168\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-dreaming.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"257\" \/><\/a>Der Titelsong \u201e<strong>The Dreaming<\/strong>\u201c wurde als Single ausgekoppelt. Es ist eine eher ungew\u00f6hnliche Single, sie hat nun so \u00fcberhaupt nichts mit dem Mainstream zu tun. Inspiriert wurde Kate Bush zu diesem Song durch eine Australienreise im Jahr 1978 [2]. Der Song hat das Schicksal der Aborigines zum Thema [2], deren Land ausgebeutet wird und die selbst der zerst\u00f6rerischen Kraft des Alkohols ausgesetzt sind (\u201edevils in a bottle\u201c). Ein \u201eknochenharter Rhythmus bildet das Ger\u00fcst des Songs\u201c [2]. Hier gab es eine Zusammenarbeit mit Rolf Harris, f\u00fcr dessen Song \u201eSun arise\u201c Kate Bush geschw\u00e4rmt hatte, f\u00fcr sie immer noch ein Meilenstein der Weltmusik [2]. Diese Zusammenarbeit sollte sich dann \u00fcber zwanzig Jahre sp\u00e4ter mit \u201eAerial\u201c fortsetzen. Der ganze Sound des Songs ist australisch inspiriert, ein Didgeridoo ert\u00f6nt, es ert\u00f6nen Tierlaute (Schafe?), alles ist wie Musik aus einer fremden Welt. Es erinnert mich an archaische Riten. Auch die Gesangsstimme ist merkw\u00fcrdig akzentuiert, als ob Kate Bush mit einem Akzent (der Aborigines?) singen w\u00fcrde. Fast \u00fcberirdische Passagen kommen dazu (\u201eComing in with the golden light\u201c), ferne Einw\u00fcrfe wie Erinnerungen erklingen (\u201eSee the light ram through the gaps in the land\u201c). Es ist eine zerrissene Welt, die hier gezeigt wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5167\" rel=\"attachment wp-att-5167\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5167\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-nots.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-nots.jpg 300w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-nots-274x300.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u201e<strong>Night of the swallow<\/strong>\u201c ist f\u00fcr Thomson ein wegweisendes St\u00fcck [2]: \u201eBarocke Balladenkunst geht mit traditionellen keltischen Instrumenten eine bestechend sch\u00f6ne Verbindung ein.\u201c Diese neue und \u00fcberraschende Einbeziehung von traditionellen Instrumenten und Stilformen wurde von Kate Bush auch auf sp\u00e4teren Alben aufgegriffen. Sie war damit eine Wegbereiterin f\u00fcr andere K\u00fcnstler. \u00dcberraschend f\u00fcr mich ist der bruchlose \u00dcbergang von \u201eThe Dreaming\u201c zu diesen Song &#8211; hier vermischen sich Didgeridookl\u00e4nge mit irischen Kl\u00e4ngen, Australien weicht Irland, beide Songs besinnen sich auf die Tradition. \u201eNight of the swallow\u201c kann am ehesten als Ballade bezeichnet werden. In der Stimmung erinnert es mich immer an \u201eOh england my lionheart\u201c vom Album \u201eLionheart\u201c. Auch dort schimmert die Tradition durch die Pop-Folie.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5170\" rel=\"attachment wp-att-5170\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5170\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-atl2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"245\" \/><\/a>In \u201e<strong>All the love<\/strong>\u201c trifft ausgefeilte Technologie auf eine sehr reine, fast klassische Singstimme [2]. Der Song beklagt, wie schwer es ist, der Liebe Ausdruck zu verleihen und auf andere zuzugehen [2]. Er endet in einer Toncollage aus verschiedenen Stimmen, die auf einem Anrufbeantworter ihre Stimmen hinterlassen &#8211; aber die Protagonistin antwortet nicht. Der Song ist ruhig, melancholisch, traurig. Die Diskrepanz zwischen eigenem Anspruch und den Erwartungen der Welt ringsum werden thematisiert (\u201eThey think I\u2018m up to something weird \/ And up rears the head of fear in me\u201c).\u00a0 Eine ganz zarte, hohe Knabenstimme gibt Hoffnung und Aufmunterung, wie eine himmlische Verhei\u00dfung: \u201eWe needed you to love us too, we wait for your move\u201c. Ein himmlischer Appell? Eine Aufforderung? In der Stimmung nimmt dies schon etwas von \u201eHello Earth\u201c vorweg und ich h\u00f6re auch eine Vorausahnung der reinen, kristallinen Sch\u00f6nheit von \u201eSnowflake\u201c. Linien in die Zukunft werden sichtbar.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=5171\" rel=\"attachment wp-att-5171\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5171\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-houdini.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-houdini.jpg 300w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/kate-houdini-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Eine faszinierende Studie \u00fcber das \u00dcbernat\u00fcrliche [2] ist \u201e<strong>Houdini<\/strong>\u201c. Ist Liebe st\u00e4rker als der Tod? Dieser Song ist wieder eines dieser geheimnisvollen Lieder von Kate Bush, der eine ganz konkrete Begebenheit der Geschichte in einem musikalischen Moment zusammenzieht. Harry Houdini war ein amerikanischer Entfesselungs- und Zauberk\u00fcnstler. Seine Ehefrau Wilhelmine Beatrice \u201eBess\u201c Rahner fungierte viele Jahre als seine B\u00fchnenassistentin. Geschildert wird die Geschichte dieser Frau, die von der Liebe zu ihrem toten Mann besessen ist. Wieder und wieder versucht sie, ihn auch im Tode zu erreichen. So gro\u00df ist ihre Liebe, dass sie nicht aufgibt. Kann die Liebe schlie\u00dflich doch den Tod besiegen? Hat die Rettung nicht in der Vergangenheit jedesmal geklappt? Liebe \u00fcber den Tod hinaus &#8211; dieses Thema wurde schon in Kate Bushs erstem Hit &#8222;Wuthering Heights&#8220; besungen. Dort kehrte Cathy zur\u00fcck zu Heathcliff, hier Harry zu Bess.<br \/>\n\u201e<strong>Get out of my house<\/strong>\u201c ist schlie\u00dflich der d\u00e4monische Abschluss des Albums. Er ist der einzige Song, der konsequent auf einen Rhythmus setzt [2]. Im Chorus wird wieder eine fast opernhafte Stimme benutzt, das ist ein sehr theatralischer Effekt (\u201eNo strangers feet will enter me \/ I wash the panes I clean the stains away\u201c).\u00a0 Der Song ist inspiriert von Stephen Kings Roman \u201eThe Shining\u201c [2] bzw. wahrscheinlicher von der Verfilmung durch Stanley Kubrick. Es handelt sich vordergr\u00fcndig um ein vom B\u00f6sen besessenes Haus, tote Materie wird zum Leben erweckt. \u201eEs ist die Stimme einer Frau, die in ihrem privaten R\u00fcckzugsort bedr\u00e4ngt wird\u201c &#8211; das ist die Meinung von Thomson [2]. Ist es eine Parabel auf den Starruhm? Gibt Kate Bush hier ihrem Unterbewusstsein eine Stimme? Be\u00e4ngstigend sind f\u00fcr mich die verzweifelten Schreie im Hintergrund, die immer wieder auftauchen (\u201eGet out of my house\u201c). Die Bedr\u00e4ngung findet durch einen Mann statt (ein Echo auf Jack Nicholson im Film?), f\u00fcr mich hat das aber auch etwas von sexueller N\u00f6tigung. Eine erschreckende Vorstellung und ein verst\u00f6rendes Ende des Albums.<br \/>\nWie kann ich das Album zusammenfassen, wie kann ich ein Fazit ziehen? Ich will es auf eine neue Art versuchen. In Twitter ist die Zeichenl\u00e4nge f\u00fcr einen Tweet begrenzt und das erfordert viel Kreativit\u00e4t in der Beschr\u00e4nkung. Hier kommt nun als Fazit mein Versuch, die Essenz des Albums in einem Tweet zu erfassen:<\/p>\n<p><em>\u201eZehn Blicke auf fremde Welten. Gold und D\u00fcsternis, Licht und Hysterie, Traurigkeit und Liebe. Zerrissene Seelen, Himmel und H\u00f6lle treffen sich. Sch\u00f6nheit in der Dunkelheit, die gef\u00e4hrlich ist. With a kiss you\u2018d pass the key.\u201c \u00a9 <strong>Achim\/aHAJ<\/strong><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>[1] Beate Meiswinkel: \u201e35 Jahre \u201eThe Dreaming\u201c: Pressestimmen und Impression 1982-84\u201c.\u00a0 <a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?p=4857\">http:\/\/morningfog.de\/?p=4857<\/a>. (gelesen 01.01.2018)<br \/>\n[2] Graeme Thomson: Kate Bush. Under the ivy. 2013. Bosworth Music GmbH. S. 230ff<br \/>\n[3] N.N.: The New Music. 3.\/4. August 1985.<br \/>\n[4] Robin Smith: Getting Down Under With \u202aKate Bush. Unbekannte Quelle. 1982.<br \/>\n[5] Kate Bush: Letter from Kate. KBC article Issue 9. Fr\u00fchling 1981.<br \/>\n[6] Paul Simper: Dreamtime is over. Melody Maker, 16. Oktober 1982.<br \/>\n[7] Kate Bush: About The Dreaming. KBC article Issue 12. Oktober 1982.<br \/>\n[8] John Shearlaw: The Shock of the New. Record Mirror. September 1981.<br \/>\n[9] Kate Bush: About Hounds Of Love &amp; Interview. KBC article Issue 17.<\/p>\n<p>https:\/\/twitter.com\/achimriehn\/status\/982841570138324992?s=21<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Analyse des Albums ist nat\u00fcrlich nicht vollst\u00e4ndig, wenn nicht auf die Songs eingegangen wird. \u201eThe Dreaming\u201c beginnt mit \u201eSat in your lap\u201c, das vor der eigentlichen Arbeit am Album entstanden war und als recht erfolgreiche Single die Zeit zwischen den Alben \u00fcberbr\u00fcckte. 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