{"id":4332,"date":"2017-03-10T07:29:34","date_gmt":"2017-03-10T06:29:34","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=4332"},"modified":"2017-07-23T10:20:15","modified_gmt":"2017-07-23T08:20:15","slug":"das-song-abc-and-dream-of-sheep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/morningfog.de\/?p=4332","title":{"rendered":"Das Song-ABC: And Dream Of Sheep"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=4173\" rel=\"attachment wp-att-4173\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2606\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\" alt=\"abc\" width=\"620\" height=\"95\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg 620w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc-300x45.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4173 size-full\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/ados.png\" alt=\"ados\" width=\"620\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/ados.png 620w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/ados-300x220.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a>&#8222;And dream of sheep&#8220; ist f\u00fcr mich einer der sch\u00f6nsten Songs von Kate Bush. Hier wird mit ganz sparsamen Mitteln eine erstaunliche Tiefe erzielt. Unter einer warm-leuchtenden Oberfl\u00e4che verbirgt sich in Text und Musik ein Abgrund.\u00a0 Der Song leitet die zweite Seite &#8222;The ninth wave&#8220; des Albums &#8222;Hounds of love&#8220; ein. Kate Bush erl\u00e4utert das zugrundeliegende Konzept selbst: \u201eWir reden \u00fcber einen Sturm. Da ist ein Mensch bei Sturm \u00fcber Bord gegangen und k\u00e4mpft eine ganze Nacht gegen die Wellen, die M\u00fcdigkeit und die Gefahr, aufzugeben. Zu dieser Handlung habe ich alle St\u00fccke der zweiten LP-Seite geschrieben.&#8220; [1]. In \u201eAnd dream of sheep\u201c wird der Rahmen dieser Geschichte aufgestellt: eine Schiffbr\u00fcchige treibt im n\u00e4chtlichen Meer, mit Schwimmweste und Notlicht, kaum noch bei Bewusstsein.<br \/>\nDer Song steht in der Tonart cis-Moll, dazu kommen immer wieder pr\u00e4gend fis-Moll-Akkorde sowie H-Dur- und E-Dur-Akkorde [2]. Es gibt aus der melancholischen Mollstimmung immer wieder eine Art hoffnungsvolles Ausweichen in Dur, aber alles wird dann immer wieder in das Moll zur\u00fcckgezogen. Der Takt ist ein ruhiger 4\/4-Takt, der nur kurz unterbrochen wird durch 2\/4-Einsch\u00fcbe (zwei Takte) und einen 5\/4-Einschub (ein Takt zum Schluss). Die Melodie ist ein Wiegenlied, ganz einfach gehalten, die T\u00f6ne bewegen sich in kleinen Wellen, so als ob die Protagonistin vom Meer geschaukelt wird. Auf und ab wird sie getragen, gewiegt, ganz sanft.<br \/>\nUm &#8222;And dream of sheep&#8220; genauer zu interpretieren, ist es notwendig, fast Zeile f\u00fcr Zeile durchzugehen.<br \/>\n&#8222;Little light shining&#8220; &#8211; das Klavier ert\u00f6nt zu diesem Beginn, mit vollem, runden Klang, gut auf die Stimme abgestimmt. Im ganzen Song gibt es fast nur Klavier und Stimme, mit einigen weiteren Akzenten. Die Romantik wird durch ein cis-Moll noch betont. Diese cis-Moll-Akkorde gibt es nur zu Beginn der beiden Strophen (quasi als Einleitung) und dann zum Schluss in der Coda. Diese Tonart bildet den Rahmen des Songs. Cis-Moll ist die Sehnsuchtstonart der klassischen Musik. Es ist eine warme Tonart voller Schwermut, die in uns die verborgenen Quellen der Sehnsucht \u00f6ffnet. Cis-Moll ist in h\u00f6chstem Ma\u00dfe romantisch. Nocturnes von Chopin stehen in dieser Tonart, ebenso die Mondscheinsonate von Beethoven [3]. Lebt in E-Dur etwas von leuchtenden Sonnenschein, so in der Sehnsuchtstonart cis-Moll etwas von Mondschein [3]. Es ist ein \u00fcberaus romantischer Beginn, der etwas ganz anderes erwarten l\u00e4sst als das, was kommt. Bei den ersten Zeilen hatte ich beim ersten H\u00f6ren (und auch sp\u00e4ter noch) ein Liebeslied im Kopf: die Protagonistin stellt eine Kerze ins Fenster, um dem Geliebten den Weg zu weisen.<br \/>\n&#8222;Little light will guide them to me&#8220; &#8211; ein H-Dur-Akkord auf &#8222;them&#8220; leuchtet herein, cis-Moll liegt dann wieder auf &#8222;me&#8220;. H-Dur symbolisiert das Irdische und schon gleichsam Zur\u00fcckgelassene &#8211; in dieser hoch und verkl\u00e4rt \u00fcber dem Irdischen liegenden Tonart entschwebt man schon wie ins \u00dcberirdische [3]. Eine &#8222;Vorahnung des Hin\u00fcbergehens&#8220; [3] mischt sich in die Harmonik.<br \/>\n&#8222;My face is all lit up \/ My face is all lit up&#8220; &#8211; unter das cis-Moll mischt sich immer beherrschender der fis-Moll-Akkord, auf dem zweiten &#8222;up&#8220; liegt aber wieder der \u00fcberirdische H-Dur-Akkord. Bei &#8222;lit up&#8220; und sp\u00e4ter bei &#8222;white horses&#8220; und &#8222;buoy&#8220; liegt ein leichtes Beben in der Stimme. Das zerbricht die ruhige Stimmung, mischt Angst und K\u00e4lte hinein. Die Tonart fis-Moll ist &#8222;tiefster Abgrund, tiefste Absturzgefahr [3]&#8220; und deutet auf ein &#8222;Aufgew\u00fchltwerden bis in die tiefsten Seelengr\u00fcnde hinein&#8220; [3] hin. Die Romantik des Beginns ist der Todesgefahr gewichen.<br \/>\nDer Text baut nun allm\u00e4hlich das Horrorszenario auf, aber versteckt hinter Beruhigung, Ruhe, Traum, Schlaf. Der Schrecken liegt in der Einbildungskraft, im Inneren.<br \/>\n&#8222;If they find me racing white horses \/ They&#8217;ll not take me for a buoy&#8220; &#8211; die Strophe wird immer leiser im Ton. Zum H-Dur kommt der E-Dur-Akkord dazu. E-Dur ist die Tonart der M\u00e4rchenpoesie, des M\u00e4rchens. [3]. Es hat die &#8222;Helligkeit einer anderen Welt, einer Welt der Tr\u00e4ume, des Dichterischen, der h\u00f6heren Bilderschau, in der wir der gew\u00f6hnlichen Tageswelt g\u00e4nzlich entr\u00fcckt sind.&#8220; [3] Die &#8222;white horses&#8220; stehen f\u00fcr die Schaumkronen auf den Wellenk\u00e4mmen, enthalten aber eine tiefere Symbolik. Pferde sind die heiligen Tiere des Meergottes Poseidon [10]. Ihre Erw\u00e4hnung ist also auch eine versteckte Anrufung g\u00f6ttlicher, m\u00e4rchenhafter Hilfe.<br \/>\nFast alle Zeilenenden gehen in einem Tonschritt nach unten. Die Musik zieht die Protagonistin zum Schluss der Zeilen hinab in den Schlaf und in das tiefe Wasser. Die Musik gibt den Sog des Untergehens wieder, schwingt hin und her, zieht dann aber hinab. Aufw\u00e4rts geht es nur selten, bei &#8222;shining&#8220;, &#8222;guide them&#8220;, &#8222;open&#8220; und (im Chorus) &#8222;sheep&#8220; &#8211; aufw\u00e4rts der Hoffnung, der Rettung und dem Leben\u00a0 entgegen.<br \/>\n&#8222;Let me be weak, let me sleep and dream of sheep&#8220; &#8211; dies ist der erste Chorus, meist H-Dur, ein fis-Moll-Akkord auf &#8222;week&#8220;, wieder H-Dur auf &#8222;sleep&#8220;, dann H-Dur\/E-Dur\/fis-Moll gemischt in einer harmonisch verschleierten Akkordfolge. Von Schafen tr\u00e4umen &#8211; im Deutschen gibt es das &#8222;Sch\u00e4fchen z\u00e4hlen&#8220;, das mit dem Einschlafen verbunden ist. Es versteckt sich hier aber eine tiefere Symbolik. Das Schaf ist der Inbegriff eines Wesens, das alles erduldet, alles mit sich machen l\u00e4sst. Es ist das Opfertier schlechthin, ein Sinnbild der Reinheit, Unschuld, Geduld und Sanftmut. [11] Die Protagonistin will sich der Situation hingeben &#8211; um diesen Kampf gegen das sich Ergeben handelt &#8222;the ninth wave&#8220;.<br \/>\nIm Hintergrund sind ferne Stimmen wie aus einem Funkger\u00e4t zu h\u00f6ren. Eine Frauenstimme sagt z\u00e4rtlich &#8222;Come here with me now.&#8220;\u00a0 Das war eine der Lieblingswendungen von Kate Bushs Mutter [4]. Ganz weit weg ist ganz leise das Tuten eines Besetztzeichens zu h\u00f6ren. Die Au\u00dfenwelt ist noch da, Kommunikation ist noch denkbar &#8211; Stimmenfetzen wahrscheinlich aus dem Funkger\u00e4t des Schiffes im Sturm, Erinnerungen an die Person, die immer geholfen hat &#8211; aber es gibt keinen Anschluss, der Kommunikationskanal ist besetzt.<br \/>\nDie zweite Strophe beginnt mit &#8222;Oh I&#8217;ll wake up to any sound of engines&#8220;. Auf &#8222;engines&#8220; bricht ein heftiger tiefer Streicherakkord hinein, ein Cluster, eine wilde Ballung von T\u00f6nen, wie ein Traum von einem Motor. Diese zweite Strophe wird vom fis-Moll des Abgrunds dominiert, nur zum Schluss auf &#8222;imagination&#8220; gibt es ein Lichtzeichen durch den H-Dur-Akkord. Hier ist die Romantik des Anfangs verschwunden, alles klingt aufgeregter, dramatischer, verzweifelter.<br \/>\nAb dem zweiten Chorus wird es dann immer stiller und leiser, ruhiger. Die Protagonistin nimmt allm\u00e4hlich die Opferrolle an &#8211; sie gibt sich den Schafen hin, l\u00e4sst sich von ihnen davontragen. Mit &#8222;Ooh, their breath is warm&#8220; beginnt die Coda in traumverlorenen, optimistisch-aufgehellten H-Dur- und E-Dur-Akkorden (auf &#8222;warm&#8220; wird das Lied aber wieder hinabgezogen in das fis-Moll). Zu &#8222;warm&#8220; und dann zu &#8222;deeper and deeper&#8220; ert\u00f6nen begleitende T\u00f6ne, die wie irische Fl\u00f6ten klingen. Das ist heimatliche Musik aus der Kindheit, das sind tr\u00e4umerische Erinnerungen. \u00a0Die Fl\u00f6te ist in der Symbolik zudem eng mit der jenseitigen, spirituellen Welt und ihren G\u00f6ttern verbunden. Oft wird das Instrument von G\u00f6ttern gespielt oder symbolisiert die Stimme eines Gottes. Im alten \u00c4gypten h\u00f6rten die Menschen in den langen Fl\u00f6tent\u00f6nen die Stimme der G\u00f6ttermutter Isis. [9]<br \/>\n<a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=4333\" rel=\"attachment wp-att-4333\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4333\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/anddream400.jpg\" alt=\"anddream400\" width=\"400\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/anddream400.jpg 400w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/anddream400-300x240.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>&#8222;And they smell like sleep&#8220; beginnt in E-Dur, endet aber wieder in fis-Moll. &#8222;And they say they take me home \/ Like poppies, heavy with seed&#8220; &#8211; der E-Dur-Akkord ert\u00f6nt dann auch wieder auf &#8222;like poppies&#8220;, danach kommt wieder diese vertr\u00e4umte Akkordkette, die aber diesmal mit cis-Moll auf &#8222;seed&#8220; endet. Der Kreis des Liedes hat sich geschlossen. Das ist ganz zart gesungen, fast schon wie im Schlaf. Richard Wagner benutzt E-Dur f\u00fcr das &#8222;Schlummermotiv&#8220; der schlafenden Walk\u00fcre, die Tonart dient ihm in in der Oper &#8222;Die Walk\u00fcre&#8220; geradezu als Tonart des Einschlummerns [3] &#8211; \u00fcber die Genres und die Jahrhunderte hinweg \u00fcberlappen sich musikalische Zeichen und Ausdrucksweisen. &#8222;Poppies&#8220; &#8211; Mohnblumen: Schlafmohn, Bet\u00e4ubung. Die antike Symbolik der Mohnblume ist d\u00fcster. Bei den Griechen war der Mohn der Unterweltsg\u00f6ttin Persephone geweiht. Hypnos, der Gott des Schlafes wurde oft mit Mohnbl\u00fcten in der Hand dargestellt [12]. Lyrik, Tonart und Symbolik kreisen um das Einschlafen.<br \/>\n&#8222;They take me deeper and deeper&#8220; &#8211; mit Meeeresger\u00e4uschen und ohne begleitende Akkorde geht es immer weiter hinunter. Die Protagonistin sinkt wie von Narkotika (&#8222;poppies&#8220;) bet\u00e4ubt tiefer und tiefer in den Schlaf und mit ihr versinkt auch die Melodie in der Tiefe und verd\u00e4mmert. Ohne Pause beginnt \u201eUnder Ice\u201c und wir sind in einer d\u00fcsteren Zwischenwelt. Das eher romantische cis-Moll wechselt abrupt in ein dunkles, bedrohliches a-Moll [2]. Dieser \u00dcbergang ist so, als ob das Licht in der Musik abgeschaltet wird. F\u00fcr Kate Bush waren diese ersten beiden St\u00fccke der Suite immer eine Einheit:\u201cIt [Under Ice] was totally connected to the track that had come before, and they were written together \u2013 And Dream Of Sheep goes straight into Under Ice and they were almost conceived as one [\u2026]\u201d [5].<br \/>\nZu den Songs von &#8222;The ninth wave&#8220; hatte Kate Bush seit jeher Bilder im Auge. &#8222;And really, for me, from the beginning, The Ninth Wave was a film, that&#8217;s how I thought of it.&#8220; [6]. Das muss offenbar auch schon 1985 so konkret gewesen sein, dass es Pl\u00e4ne zu einer filmischen Umsetzung gegeben hat. &#8222;I think in a way they&#8217;re, umm, probably the most visual songs I&#8217;ve written in that, when I was writing them, I had in mind what potentially might be done with them, visually, which isn&#8217;t normally the sort of way you go about writing a song. So it&#8217;ll be interesting if we can ever actually turn it into a film, which is what I&#8217;d like to do, and to see if it takes to it well.&#8220; [7].\u00a0 Dies hat sich damals nicht realisieren lassen &#8211; aus den Gedanken ist es aber wohl nie verschwunden. F\u00fcr die Konzertreihe &#8222;Before the dawn&#8220; wurde es dann endlich umgesetzt. Zu &#8222;And dream of sheep&#8220; wurde dazu der Gesang neu aufgenommen. Ein Video entstand, das dann w\u00e4hrend der Show gezeigt wurde. Daf\u00fcr lie\u00df sich Kate Bush in einem Wassertank in den Pinewood Studios im englischen Buckinghamshire aufnehmen. Kate Bush zog sich bei den Dreharbeiten eine Unterk\u00fchlung zu und war gezwungen, am folgenden Tag mit den Dreharbeiten zu pausieren. &#8222;Am Folgetag hatte sie sich erholt und konnte weiterfilmen. Alle waren sich einig, dass es der Authentizit\u00e4t der Performance zutr\u00e4glich war&#8220;. [8]\u00a0 Das Video ist fast beklemmend &#8211; man kann die Unterk\u00fchlung der Protagonistin sehen und fast f\u00fchlen. Die Stimme zittert und klingt wie aus eisiger K\u00e4lte, be\u00e4ngstigend. Das gibt dem Song noch mehr Tiefe, als er ohnehin schon hat. Die tr\u00e4umerische Stimme der Version von 1985 ist einem bedrohlichem Realismus gewichen. Ein Meisterwerk in beiden Fassungen! \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<strong>\u00a9 Achim<\/strong><\/p>\n<p>[1] Andreas Hub: \u201cKate Bush. Aufgetaucht\u201d. Interview mit Kate Bush. Fachblatt Musikmagazin. 11\/1985<br \/>\n[2] \u201cKate Bush Complete\u201d. EMI Music Publishing \/ International Music Publications. London. 1987. S.80<br \/>\n[3] Hermann Beckh: Die Sprache der Tonart in der Musik von Bach bis Bruckner. Verlag Urachhaus. Stuttgart 1999. S.268 (cis-Moll), S.264f und 274 (E-Dur), S.171ff (H-Dur) und S.138 (fis-Moll)<br \/>\n[4] Graeme Thomson: Kate Bush. Under the ivy. 2013. Bosworth Music GmbH, S.273<br \/>\n[5] The 1985 Convention Interview. Tony Myatt asks Kate about Hounds of Love. Homeground \u2013 The Kate Bush Magazine. Anthology One. Crescent Moon Publishing. Maidstone. 2014. S.383-392<br \/>\n[6] Richard Skinner: Classic Albums Interview, BBC Radio 1, 25.01.1992.<br \/>\n[7] Peter Swales, Musician (unedited), Herbst 1985<br \/>\n[8] <a href=\"http:\/\/www.warnermusic.de\/news\/2016-11-22\/im-video-and-dream-of-sheep-live-watet-kate-bush-durch-einen-grossen-wassertank\">http:\/\/www.warnermusic.de\/news\/2016-11-22\/im-video-and-dream-of-sheep-live-watet-kate-bush-durch-einen-grossen-wassertank<\/a> (gelesen 13.01.2017)<br \/>\n[9] <a href=\"https:\/\/www.vsl.co.at\/de\/Concert_flute\/Symbolism\">https:\/\/www.vsl.co.at\/de\/Concert_flute\/Symbolism<\/a> (gelesen 03.02.2017)<br \/>\n[10] <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Poseidon\">https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Poseidon<\/a> (gelesen 03.02.2017)<br \/>\n[11] Martin Warnke: Ausgerechnet das Schaf. Ein Tier in Geschichte und Gegenwart. DIE ZEIT 14.03.1997<br \/>\n[12] <a href=\"http:\/\/blumensprache.blogspot.de\/2008\/10\/mohnblume.html\">http:\/\/blumensprache.blogspot.de\/2008\/10\/mohnblume.html<\/a> (gelesen 03.02.2017)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;And dream of sheep&#8220; ist f\u00fcr mich einer der sch\u00f6nsten Songs von Kate Bush. Hier wird mit ganz sparsamen Mitteln eine erstaunliche Tiefe erzielt. Unter einer warm-leuchtenden Oberfl\u00e4che verbirgt sich in Text und Musik ein Abgrund.\u00a0 Der Song leitet die zweite Seite &#8222;The ninth wave&#8220; des Albums &#8222;Hounds of love&#8220; ein. 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