{"id":2830,"date":"2015-01-06T07:13:55","date_gmt":"2015-01-06T06:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=2830"},"modified":"2015-01-05T22:35:40","modified_gmt":"2015-01-05T21:35:40","slug":"das-song-abc-lake-tahoe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/morningfog.de\/?p=2830","title":{"rendered":"Das Song-ABC: Lake Tahoe"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2606 size-full\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\" alt=\"abc\" width=\"620\" height=\"95\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg 620w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc-300x45.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/laketahoe3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-2877\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/laketahoe3.jpg\" alt=\"laketahoe3\" width=\"400\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/laketahoe3.jpg 620w, https:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/laketahoe3-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Dem Mysterium dieses Songs l\u00e4sst sich einfach ausweichen, so wie es Tom Doyle tut [1]: &#8222;Here a Victorian female ghost surfaces from the waters of the titular lake &#8218;like a poor, porcelain doll&#8216;, before being reunited with her dog Snowflake in an apparition of her former home.&#8220; Man genie\u00dft ein wunderbar melancholisches, fast hypnotisch anmutendes St\u00fcck Musik mit einer merkw\u00fcrdigen Geschichte &#8211; eben typisch Kate Bush &#8211; ohne sich tiefere Gedanken zu machen.<br \/>\nF\u00fcr dieses Song-ABC habe ich &#8222;Lake Tahoe&#8220; mehrere Male hintereinander geh\u00f6rt, ich habe Musik und Text nebeneinander gelegt, beim n\u00e4chsten H\u00f6ren meine Eindr\u00fccke \u00fcberpr\u00fcft. Merkw\u00fcrdiges ging dabei in mir vor. Mir war, als ob ich in einen Abgrund hineinschaue, vor dem sich Nebelschwaden langsam aufl\u00f6sen. Dieser Song hat neben dieser harmlosen Geschichte eine abgrundtief d\u00fcstere zweite Ebene. Die folgenden Fragen haben mich misstrauisch gemacht, weil ich spontan keine Antwort auf sie hatte. Warum hat der Song diese epische L\u00e4nge? Warum singt Kate Bush in zwei so unterschiedlichen Stimmf\u00e4rbungen? Welche Rolle spielen die beiden Countertenorstimmen von Stefan Roberts und Michael Wood, die &#8222;\u00fcber der Begleitung von Klavier und Streichern schweben&#8220; [2].<br \/>\nDer Song hat seine Quelle in einer Geschichte, die ein Freund Kate Bush erz\u00e4hlte: &#8222;It was because a friend told me about the story that goes with Lake Tahoe so it had to be set there. Apparently people occasionally see a woman who fell into the lake in the Victorian era who rises up and then disappears again. It is an incredibly cold lake so the idea, as I understand it, is that she fell in and is still kind of preserved&#8220; [3]. Geister habe Kate Bush schon fr\u00fcher besch\u00e4ftigt &#8211; man denke an &#8222;Wuthering Heights&#8220; oder an das Video zu &#8222;Experiment IV&#8220;. Es sind Geister, die Macht \u00fcber Menschen gewinnen wollen. Die Verlockung des Wassers, Geschichten aus einer anderen Welt, Zeitph\u00e4nomene, verirrte Seelen, die den Weg nach Hause suchen [2] &#8211; Geschichten die Kate Bush liebt, wiederkehrende Elemente in vielen Songs. Zur L\u00e4nge des Songs gibt es eine einfache Erkl\u00e4rung von Kate Bush selbst: &#8222;I think one of the things I was playing with on the first three tracks was trying to allow the song structure to evolve the story telling process itself; so that it\u2019s not just squashed into three or four minutes, so I could just let the story unfold.&#8220; [3] Der Kern der Geschichte ist also gekl\u00e4rt, auch zur L\u00e4nge des Songs gibt es eine Begr\u00fcndung. Aber was au\u00dfer der Geistergeschichte will Kate Bush entfalten, mit was hat Kate Bush sie angereichert?<br \/>\nDie erste Erz\u00e4hlebene bilden die Counterten\u00f6re. Sie warnen vor dem Eiswasser des Lake Tahoe. Sie klingen wie fremdartige Frauenstimmen, unirdisch. Sind es warnende Geister \u00fcber dem Wasser? Der Song beginnt mit ihren Worten &#8222;Lake Tahoe&#8220;, der See bekommt sein eigenes musikalisches Motiv. Er wird angesprochen wie eine Person, bekommt seine eigene Identit\u00e4t. Im Hintergrund ist eine liegende Streicherfl\u00e4che zu h\u00f6ren, hohe T\u00f6ne, leise, wie ein Nebel. Eine schimmernde Fl\u00e4che, ein Glitzern \u00fcber dem Wasser im Dunst, dazu Klaviert\u00f6ne. Dieses Motiv verk\u00f6rpert f\u00fcr mich die eisige und bedrohliche Stille des Sees. Der Sprechgesang der Counterten\u00f6re verfinstert sich pl\u00f6tzlich und kommt zu einem Haltepunkt bei &#8222;Just stand on the edge and look in there&#8220;. Ein eindeutiges Warnzeichen wird aufgestellt. Es ist, als ob jemand angehalten werden soll, der z\u00f6gert, der aufmerksam geworden ist. Die Atmosph\u00e4re \u00e4ndert sich.<br \/>\nDie zweite Erz\u00e4hlebene ist Kate Bush, die jetzt \u00fcbernimmt. Sie ist die Protagonistin, die am See z\u00f6gert. Sie ist es, die die Stimmen angeredet haben und gewarnt haben. Sie ist es, die hineinschaut in den See und die damit \u00fcber die Grenze zur realen Welt hinausschaut. Es folgt beginnend mit &#8222;You might see&#8220; die Schilderung der Geistererscheinung &#8211; als ob ein M\u00e4rchen erz\u00e4hlt wird, das etwas seltsam oder schaurig ist. Diese Schilderung ist zuerst ganz leise, etwas jazzig, verziert. Es klingt, als ob etwas wirklich Erstaunliches und Nicht-Wirkliches beschrieben wird.<br \/>\nAus ganz weiter Ferne erklingt der Ruf nach dem Hund: &#8222;Snowflake&#8220;. Ist dies der Geist, der ruft (so sagt es der Text)? Oder ruft jemand anderes irgendwo am See? Ist dies ein Wiederhall des ersten Songs (&#8222;Snowflake&#8220;) des Albums. in dem es auch um ein sich Finden geht? Realit\u00e4t und Irrealit\u00e4t vermischen sich.<br \/>\nDie Counterten\u00f6re mischen sich dazu und sprechen eine zweite Warnung aus &#8211; diesmal vor dem Geist selbst: &#8222;Tumbling like a cloud that has drowned in the lake&#8220;. Im Hintergrund ist wieder das &#8222;Lake Tahoe&#8220;-Motiv zu h\u00f6ren.<br \/>\nNach &#8222;like a poor, porcelain doll&#8220; gibt es bei 3:20 eine lange Pause, in der die Musik hinein verklingt. Fast zehn Sekunden lang ist diese Pause. Kr\u00e4henrufe wie aus der Ferne \u00fcber dem See klingen hinein in diese Stille. Kr\u00e4henrufe sind f\u00fcr mich pers\u00f6nlich ein Bild des kalten Winters, diese V\u00f6gel sind aber auch die Totk\u00fcnder der M\u00e4rchen, die Boten des Mysteriums [4].<br \/>\nNach diesem Innehalten wird die Wiedererz\u00e4hlung der Geistergeschichte (ein M\u00e4rchen, dass man kleinen Kindern erz\u00e4hlt) abgel\u00f6st durch die Schilderung des Geistes selbst. Die Erz\u00e4hlerin erlebt es als real, sie sieht die Erscheinung. Die Musik \u00e4ndert sich allm\u00e4hlich. Der Song wird dunkler, bluesiger und &#8222;wird zu einem langsamen, bedrohlich wirkenden Bolero, getragen von Kate Bushs Piano und Steve Gadds best\u00e4ndig rollendem Rhythmus&#8220; [2]. Dieser Rhythmus klingt, als ob die Wellen an das Ufer schlagen, langsam und hypnotisierend. Es sind die Wellen, die die Geistererscheinung im See begleiten. Dazu erklingt das Klavier, leise liegende Streicher tauchen auf, wie Nebel \u00fcber dem See. Ist der Geist eine Inkarnation des eiskalten Sees?<br \/>\nDie Perspektive wechselt langsam in die des Geistes hinein, die Perspektive der Erz\u00e4hlerin wird immer mehr \u00fcberlagert von dessen Perspektive. Der Geist sieht das leere Haus, das einmal eine Heimat war. Er sieht seinen jetzt alten Hund, der davon tr\u00e4umt, zu seiner Herrin zu laufen. Nach &#8222;He runs&#8220; nehmen summende Stimmen die rollenden Harmonien auf und singen sie mit. F\u00fcr einen Moment ist auch die Sicht des Hundes als Erz\u00e4hlebene da. Ganz langsam verschieben sich die Ebenen immer mehr &#8211; nach &#8222;It&#8217;s a woman&#8220; wechselt die Perspektive ganz zu der des Geistes. Die Erscheinung ruft nach ihrem Hund: &#8222;Here boy, here boy&#8220;. Das erste dieser Rufe klingt in der Melodief\u00fchrung sehr \u00e4hnlich der Melodie, die beim Fallen des Kruges in &#8222;A coral room&#8220; vorkommt. Dort war es mit der Erinnerung an Tote verbunden. Die Stimme ist hier ganz anders als die Stimme der Protagonistin am See: fahl, wie von fern &#8211; so als ob der Geist nur zu kurzen Ausrufen f\u00e4hig ist, f\u00fcr die er seine ganze Energie ben\u00f6tigt. Im Hintergrund ist mehrmals (z. B. bei 8:30) ein leises Klappern zu h\u00f6ren, das entfernt an Kastagnetten erinnert. Ist es das Klappern von Knochen oder das Knacken von Eis? So ein Brechen wie von Eis ist auch zu Beginn dieser Passage zu h\u00f6ren. Graeme Thomson sagt es sehr treffend und poetisch [2]: &#8222;Hier und da erscheinen wunderbar kurze Farbtupfer aus dem Nebel \u00fcber dem Wasser: ein zum Rei\u00dfen gespannter Streicherton, ein kurzes Holzbl\u00e4sermotiv, ein arabisch anmutender Melodiebogen, das d\u00fcstere Klappern des Todes.&#8220; Immer wieder t\u00f6nen dazu im Hintergrund diese hohen, leisen Lieget\u00f6ne in den Streichern, die die bedrohliche Atmosph\u00e4re verst\u00e4rken.<br \/>\nBei 8:45 gibt es eine kleine L\u00fccke in der Klavierspur. Sie wird zum Teil durch einen &#8222;hingehauchten Seufzer von Kate Bush \u00fcberlagert [&#8230;], als w\u00e4re die Erz\u00e4hlerin f\u00fcr einen kurzen Moment mit einem Bein durch das Eis gebrochen.&#8220; [2] Es klingt wie ein fast schon erschrockenes Atmen, so als ob man in kaltes Wasser hineingeht. Zu dieser L\u00fccke gibt es eine sachliche Erkl\u00e4rung. Die Klavierspur wurde in langen Live-Takes aufgenommen &#8211; zum Schluss soll dabei Kate Bush ein Finger von der Taste gerutscht sein, so dass eine kleine L\u00fccke der Stille entstand. Dieser Fehler blieb erhalten. Es zeugt nach Graeme Thomsom &#8222;von einem tief empfundenen, neuen Verlangen, die Stimmung des Moments zu bewahren&#8220; [2]. Das mag sein, f\u00fcr mich passt dieser Moment aber fast zu gut in die sich entfaltende Geschichte, um nicht Absicht zu sein.<br \/>\nDer Rhythmus rollt weiter, ab 10:00 wird er intensiver, die Streicher werden st\u00e4rker. Der Geist und der See gewinnen an Macht. Der Song steigert sich bis zu einem H\u00f6hepunkt, wird schwerer und dr\u00e4ngender. &#8222;Dieser ergreifende H\u00f6hepunkt ist mit der Zeile &#8218;You&#8217;ve come home&#8216; erreicht und Kate Bush heult im Nebel auf, ehe sie ersch\u00f6pft niedersinkt&#8220; [2]. Dieses &#8222;You&#8217;ve come home&#8220; ert\u00f6nt mehrfach in immer h\u00f6heren T\u00f6nen. Es klingt nicht freudig, es klingt fast verzweifelt und erschrocken. Kommt der Geist heim und bem\u00e4chtigt sich der Frau? Richtet sich das &#8222;You&#8217;ve come home&#8220; an den Geist &#8211; ist es ein Schrei der Verzweiflung der Protagonistin? Ist das &#8222;home&#8220; die Protagonistin? Drei Fragen, die ich f\u00fcr mich mit &#8222;ja&#8220; beantworte &#8211; und mich schaudert es dabei.<br \/>\nAb 10:30 gibt es zwei &#8222;schluckende&#8220; T\u00f6ne, wie als ob Wasser in einen Mund dringt. Die Frau versinkt. Dann h\u00f6rt der Rhythmus der Wellen auf, der Geist verschwindet, seine Aufgabe ist getan. Der Song endet beinahe abrupt, es ist musikalisch wie ein Verd\u00e4mmern, ein Verschwinden in der Tiefe. Die herabsinkende Stimme hier ist wieder die der Protagonistin (klar gesungen, Arabesken) und nicht mehr die des Geistes (wie von fern, eingebettet in das Rollen, verzweifelter Unterton). Die Erscheinung ist vorbei, der See hat sein neues Opfer mitgenommen. Der See ist die eigentliche zentrale Figur des Songs und daher ist sein Name der Titel.<br \/>\nDieses ist meine Interpretation. Unter meinen F\u00fc\u00dfen hat sich das sichere Fundament \u00fcber 10 Minuten ganz allm\u00e4hlich aufgel\u00f6st. Zieht der See die Protagonistin in die Tiefe oder befreit sie sich in den Schlusssekunden? Es bleibt offen.<br \/>\nDer Song l\u00e4sst sich aber auch genie\u00dfen, ohne sich diese abgr\u00fcndigen Gedanken zu machen. Die Musik selbst ist auch ohne zweite Deutungsebene von \u00e4u\u00dferster Raffinesse. Selbst der sonst erfrischend kritische Graeme Thomson ist hingerissen [2]: &#8222;Man wird dieses St\u00fcck sicher einmal als eines ihrer gr\u00f6\u00dften Werke betrachten&#8220;. &#8222;Lake Tahoe&#8220; ist f\u00fcr mich ein Meisterst\u00fcck weit \u00fcber die Popmusik hinaus.<br \/>\n(\u00a9 <strong>Achim\/aHAJ<\/strong>)<\/p>\n<p>[1] Tom Doyle: Lake Tahoe. Mojo 10\/2014, S. 70<br \/>\n[2] Graeme Thomson: Kate Bush. Under the ivy. 2013. Bosworth Music GmbH. S.407-413<br \/>\n[3] John Doran: A Demon In The Drift: Kate Bush Interviewed. The Quietus. 10.11.2011<br \/>\n[4] Clemens Zerling, Wolfgang Bauer: Lexikon der Tiersymbolik. M\u00fcnchen 2003. K\u00f6sel-Verlag. S.164ff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dem Mysterium dieses Songs l\u00e4sst sich einfach ausweichen, so wie es Tom Doyle tut [1]: &#8222;Here a Victorian female ghost surfaces from the waters of the titular lake &#8218;like a poor, porcelain doll&#8216;, before being reunited with her dog Snowflake in an apparition of her former home.&#8220; Man genie\u00dft ein wunderbar melancholisches, fast hypnotisch anmutendes &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/morningfog.de\/?p=2830\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[475,50,32],"class_list":["post-2830","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen","tag-abc","tag-achim","tag-lake-tahoe","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2830"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2830\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2881,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2830\/revisions\/2881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}