{"id":5680,"date":"2019-02-15T07:15:12","date_gmt":"2019-02-15T06:15:12","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=5680"},"modified":"2019-02-15T23:48:07","modified_gmt":"2019-02-15T22:48:07","slug":"das-song-abc-rubberband-girl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/morningfog.de\/?p=5680","title":{"rendered":"Das Song-ABC: Rubberband Girl"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"620\" height=\"95\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2606\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg 620w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc-300x45.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Rob Jovanovic meint, dies sei der vielleicht lockerste\nund optimistischste Popsong, den Kate Bush je geschrieben hat [1]. F\u00fcr ihn\nvermittelt der Song \u201eansteckend gute Laune und klingt richtig rockig\u201c [1]. Und\nwirklich &#8211; \u201eRubberband Girl\u201c ist schwungvoll und geht sofort ins Ohr, er klingt\nso fr\u00f6hlich, wie man es von Kate Bush selten kennt. So etwas auf dem d\u00fcsteren Album\n\u201eThe red shoes\u201c, kann das wahr sein? Es ist in der Tat ein sehr t\u00e4nzerischer Song, der\ngeradeheraus daherkommt. Im Chorus gibt es verst\u00e4rkende Effekte\n(Begleitstimmen, wie ein Chor), aber die Melodie ist identisch. Zum Schluss\n(\u201eRub-a-dub-a-dub &#8230;.\u201c) wird der Song immer wilder, dann kommt ein Bl\u00e4serchor\ndazu mit f\u00fcr Kate Bush eher ungew\u00f6hnlichen Bl\u00e4sereins\u00e4tzen [1]. Es folgt eine\nfast ekstatische Steigerung, wie ein immer st\u00e4rkeres Schwingen am Gummiseil.\nPermanent wird ein Rhythmus fest durchgehalten. Graeme Thomson merkt an, der Song sei \u201ein seiner\nlebhaften Art ein tr\u00fcgerisches Einstiegsst\u00fcck, das auf einem gleichbleibenden\nGrundton dahindengelt und dessen trockener, best\u00e4ndiger Groove verr\u00e4t, dass es\nauf die Schnelle im Studio geschrieben wurde\u201c [2]. Er h\u00e4lt ihn f\u00fcr einen\nmutigen Versuch, der aber letztlich nicht gegl\u00fcckt sei [2]. Leider f\u00fchrt er\nnicht aus, was ihn zu diesem Urteil f\u00fchrt. Unterschiedliche Einsch\u00e4tzungen, unterschiedliche\nWertungen: es lohnt offenbar, hier etwas tiefer zu schauen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/rg2.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist rg2.jpg\" width=\"354\" height=\"355\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In \u201cRubberband Girl\u201d steht das Gummiband als Symbol f\u00fcr die Flexibilit\u00e4t, f\u00fcr das Rettungsseil. Es ist f\u00fcr Kate Bush ein Symbol daf\u00fcr, mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen: \u201eWell, it&#8217;s playing with the idea of how putting up resistance&#8230; um&#8230; doesn&#8217;t do any good, really. The whole thing is to sort of go with the flow.&#8220; [3] Im Song geht es in verschiedenen Bildern um diese Themen. Schon zu Beginn wird die zentrale Botschaft ausgesprochen: \u201eYou see I try to resist\u201c. Dies wird dann noch durch eine Aussage verst\u00e4rkt und bekr\u00e4ftigt: \u201eA rubberband bouncing back to life \/ A rubberband bend the beat \/ If I could learn to give like a rubberband \/ I&#8217;d be back on my feet\u201c. Es endet mit dem Wunsch, das so auch umzusetzen und so widerstandsf\u00e4hig wie ein Gummiband zu werden (\u201eOh I wanna be a rubberband girl\u201c). Hier ist vordergr\u00fcndig viel Fr\u00f6hlichkeit in der Musik, ein Tanzlied scheint es zu sein, es klingen im Text keine Zweifel auf. Es gibt aber sehr viele Elemente im Hintergrund, Stimmen kommen aus allen Richtungen, das ist Chaos und Desorientierung. Ganz so einfach ist es also nicht, das Lied ist f\u00fcr mich ein bi\u00dfchen Pfeifen im Walde. In der Zeit der Entstehung des Albums gab es schwerwiegende Ereignisse im pers\u00f6nlichen Umfeld, die Mutter von Kate starb \u00fcberraschend, Freunde starben, sie trennte sich von ihrem Freund Del Palmer. Das Thema Widerstandsf\u00e4higkeit hat Kate Bush wahrscheinlich stark besch\u00e4ftigt. Fr\u00f6hliche Musik \u00fcber nicht ganz so fr\u00f6hlichen Texten schien ein Mittel zu sein, damit umzugehen (man h\u00f6re sich z.B. \u201eEat the music\u201c an bzw. lese meine Analyse im Song-ABC dazu). Das H\u00e4ngen an diesem Gummiband hat f\u00fcr mich aber noch weitere Aspekte &#8211; es hat etwas von einer Marionette, die an F\u00e4den fremdgesteuert wird. Auch dies passt zur Situation &#8211; wer schon einmal eine schwere Krise durchlebt hat, kennt dieses Gef\u00fchl gut, keine Kontrolle mehr \u00fcber sich selbst zu haben. Zum Schlu\u00df verwandelt sich das fr\u00f6hliche&nbsp; Tanzlied in eine aus den Fugen geratende Musik. Wie ist die Steigerung zu deuten? Ger\u00e4t das Gummiband au\u00dfer Kontrolle? Ist das Freude am Spiel? Ist das ein gutes oder ein schlechtes Ende? Wie oft bei Kate Bush hinterl\u00e4sst der Schlu\u00df eines Liedes ein ambivalentes Gef\u00fchl und beantwortet Fragen nicht. (Ich finde das toll.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die musikalische Umsetzung &#8211; Details aus [4] &#8211; tragen zu\ndieser Ambivalenz bei. Die Grundstruktur ist t\u00e4nzerisch vorantreibend,\ndurchg\u00e4ngig wird der 4\/4-Takt beibehalten. Notiert mit das mit 5b, ein Des-Dur.\nDie Melodie ist reines Des-Dur, es kommen z.B. alle Tonartt\u00f6ne absteigend von\nDes bis zum Des eine Oktave tiefer vor (auf \u201eI feel they\u2018ve got a lot more\nsense than me\u201c, \u201e I gotta land with my feet firm on the ground\u201c und \u201eI could\nlearn to give like a rubberband\u201c). Dies ist alles sehr einfach in der\nmelodischen Struktur. Die Melodie z.B. hat keinen einzigen leiterfremden Ton.\nDie Melodie wird begleitet durch Ver\u00e4nderungen des As-Dur-Akkords (der\nDominante in Des-Dur). Die Akkordfolge (immer \u00fcber zwei Takte) ist dabei\nAs7sus4, As7, As6sus4, As6. Dies ist eine Akkordfolge, die das harmonische\nDur-Moll-Schema verr\u00fcckt bzw. verl\u00e4sst. Das permanente \u201eGeh\u00e4mmer\u201c auf dem\nGrundton As erzeugt einen getriebenen, fast manischen Eindruck. As7 ist ein Septakkord, der als sehr spannungsreich\nempfunden wird. Das As6 ist die Sixte ajout\u00e9e (frz. \u201ehinzugef\u00fcgte Sexte\u201c) [9],\nebenfalls dissonant klingend. Dazu kommen die SUS-Akkorde (das Folgende zitiert\naus [5]). \u201eSUS ist eine englische Abk\u00fcrzung f\u00fcr suspended und\nbedeutet \u00b4au\u00dfer Kraft gesetzt\u00b4. Diese Akkorde hei\u00dfen so, weil bei ihnen die\nTerzt\u00f6ne sozusagen \u00b4au\u00dfer Kraft gesetzt\u00b4 werden, bzw. weil es bei diesen\nAkkorden keine Terzen gibt. [&#8230;] Beim SUS4 wird die Terz durch eine reine\nQuarte ersetzt [&#8230;]. Bei SUS2 Akkorden fliegt die Terz f\u00fcr die Sekunde heraus.\n[&#8230;]. Somit kann man folgende Regel aufstellen: sus4 = reine Quarte &amp;\ngro\u00dfe Sekunde, sus2 = gro\u00dfe Sekunde &amp; reine Quarte.\u201c SUS-Akkorde haben\ngem\u00e4\u00df [5] \u201enichts mit Dur- oder Moll-Akkorden zu tun, sie sind eigenst\u00e4ndige\nAkkorde, die noch nicht einmal aufgel\u00f6st werden m\u00fcssen!\u201c Sie werden \u201eh\u00e4ufig in\nder Pop-Musik verwendet, da sie sich sehr reibend anh\u00f6ren\u201c [5]. Bemerkenswert ist, das SUS-Akkorde von Kate Bush selten\nverwendet werden. Es kam ihr hier also wohl auf die hypnotisch-manische\nWiederholung reibender, harter Akkorde an, die durch den beibehaltenen Grundton\nfast aufdringlich und verst\u00f6rend wirken. Die benutzten Tonarten (nach Beckh [6]) unterst\u00fctzen die\nDeutung, dass es in diesem Song um das \u00dcberstehen von Katastrophen geht. Es\nsind Tonarten der Hoffnung. Des-Dur steht f\u00fcr etwas H\u00f6heres, Helleres, Lichtes,\nes ist das Schauen der Sonne um Mitternacht, es ist eine in der Tiefe des\nIrdischen erlebte h\u00f6chste geistige H\u00f6he. As-Dur ist nicht die Grundtonart, aber\ndurch die hypnotische Wiederholung dieses Akkordes hat er ebenso eine zentrale\nBedeutung. Es ist gem\u00e4\u00df Beckh das Licht in der Finsternis, die mystische\nTonart. \u201eWir sehen uns auf einmal in mystische Tiefen des eigenen Innern, des Innersten\nder Welt hineingef\u00fchrt, ein Licht beginnt aufzuleuchten, wo wir bisher nur\nDunkel vermuteten\u201c [6]. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-C_iOI30yNZE\/U9jwRplRY2I\/AAAAAAAAUbs\/1TpkTQ-N39I\/s1600\/kate+bush+rubberband+girl+1993+p3+sunglasses.jpg\" alt=\"Bildergebnis f\u00fcr kate bush rubberband girl\" width=\"375\" height=\"262\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Vorantreibende, Tanzbare des Songs hat wohl dazu gef\u00fchrt, dass er Platz 12 in den britischen Charts erreichte [1]. Die Hitqualit\u00e4ten kamen erst w\u00e4hrend der Aufnahme zum das Album begleitenden Film ins Bewusstsein. \u201eOriginally, the first single was intended to be Eat The Music. but during the production of the film to accompany the album, Rubberband Girl seemed to be catching everyone&#8217;s imagination, and has proved to be a substantial chart success\u201c [8]. Graeme Thomson vermutet, dass er auf die Schnelle im Studio geschrieben wurde [2], was wohl teilweise der Wahrheit entspricht \u201eRubberband Girl is one of the few that worked first time &#8211; it just has a basic rock feel with a riffing guitar, the backing vocals went down first and then we tried various lyrics and lead vocal ideas.\u201c [8] Zu \u201eRubberband Girl\u201c existieren zwei Videos, das erste ist ein Ausschnitt aus dem Film, das zweite erf\u00fcllt mehr die Funktionen eines Promo-Videos. Kate Bush erl\u00e4utert das damit, dass der Wunsch nach dem zweiten Video aus Amerika kam. \u201eWell, I was actually asked to do so by America. [&#8230;] And &#8211; it was quite an interesting experiment just to make more a kind of straight forward promo, which only took a day to shoot. So &#8211; it was, it was quite fun really\u201c [7]. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich noch einen Blick auf die v\u00f6llig andersartige Version des Songs auf \u201eDirector\u2018s Cut\u201c werfen. Diese Version wurde in Fankreisen ziemlich kontrovers diskutiert, ich werde mich auf meine Sicht beschr\u00e4nken. Diese Fassung klingt vollkommen anders als die Ursprungsfassung, sie klingt wie live, ohne die druckvollen Studiob\u00e4sse. F\u00fcr mich klingt es so, als ob die S\u00e4ngerin nach einen ganz langen Tag zu viel getrunken hat und vor sich hin singt. Es ist vielleicht die f\u00fcnfte Zugabe nach einem langen Auftritt der Band in einen Pub, in dem alle &#8211; Publikum, Band, S\u00e4ngerin &#8211; schon betrunken sind. Zum Schluss kommt eine immer st\u00e4rkere Begleitung durch eine Harmonika dazu &#8211; als ob jemand aus dem Publikum spontan mitgemacht hat. Nimmt Kate Bush hier den Kontrast Studio-Version \/ Liveauftritt auf die Schippe? Veralbert sie das? Bei vielen K\u00fcnstlern ist dieser Unterschied genauso schr\u00e4g (weswegen ich mir nur von besonderen K\u00fcnstlern Liveauftritte antue). Oder soll das ausdr\u00fccken, dass das Gummiband nicht mehr funktioniert, sondern nur noch der Alkohol? Graeme Thomson sieht das n\u00fcchterner, f\u00fcr ihn klingt diese von Grund auf neu eingespielte Fassung \u201eim besten Sinne ungez\u00fcgelt und befreit, Kate Bush a la Rolling Stones\u201c, verspielt und spontan [2]. Kate Bush hatte \u00fcberlegt, ob der Titel \u00fcberhaupt auf das Album soll. \u201eEs ist einfach nur ein alberner Popsong\u201c [2]. Also vermute ich, sie wollte sich einfach mal ein bisschen Spa\u00df mit uns machen (Prost!).  <em>\u00a9 <strong>Achim\/aHAJ<\/strong><\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>[1] Rob Jovanovic: Kate Bush. Die Biographie. H\u00f6fen. Koch International GmbH\/Hannibal. 2006. S.181 <br>[2] Graeme Thomson: Kate Bush &#8211; Under the Ivy. Bosworth Music GmbH. 2013. S.320f und S.395 <br>[3] Marianne Jenssen: \u201eRubber Souls\u201c. Vox Nov. 1993 <br>[4] Kate Bush: The red shoes (Songbook). Woodford Green. International Music publications Limited. 1994. S.7ff <br>[5] <a href=\"https:\/\/www.theorie-musik.de\/akkorde\/sus-akkorde\/\">https:\/\/www.theorie-musik.de\/akkorde\/sus-akkorde\/<\/a> (gelesen 10.10.2018) <br>[6] Hermann Beckh: Die Sprache der Tonart in der Musik von Bach bis Bruckner. Verlag Urachhaus. Stuttgart 1999. S.231ff (Cis-Dur) und S.198f (As-Dur) <br>[7] \u201eMTV Most Wanted\u201c mit Ray Cokes. 22. Oktober 1993 <br>[8] Interview in Future Music mit Del Palmer: \u201eWell red&#8220;. November 1993 <br>[9] <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Sixte_ajout%C3%A9e\">https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Sixte_ajout%C3%A9e<\/a>. (gelesen 15.11.2018)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rob Jovanovic meint, dies sei der vielleicht lockerste und optimistischste Popsong, den Kate Bush je geschrieben hat [1]. F\u00fcr ihn vermittelt der Song \u201eansteckend gute Laune und klingt richtig rockig\u201c [1]. Und wirklich &#8211; \u201eRubberband Girl\u201c ist schwungvoll und geht sofort ins Ohr, er klingt so fr\u00f6hlich, wie man es von Kate Bush selten kennt. &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"http:\/\/morningfog.de\/?p=5680\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[475,50,764],"class_list":["post-5680","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen","tag-abc","tag-achim","tag-rubberband-girl","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5680"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5745,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5680\/revisions\/5745"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}