{"id":4887,"date":"2017-10-15T09:50:49","date_gmt":"2017-10-15T07:50:49","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=4887"},"modified":"2017-10-15T09:55:02","modified_gmt":"2017-10-15T07:55:02","slug":"das-song-abc-running-up-that-hill","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/morningfog.de\/?p=4887","title":{"rendered":"Das Song-ABC: Running Up That Hill"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=2606\" rel=\"attachment wp-att-2606\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-2606\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"95\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc.jpg 620w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/abc-300x45.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a>Dieser Song ist einer der gr\u00f6\u00dften Single-Hits von Kate Bush und bis heute hat er nichts von seiner Faszination und seiner Wucht verloren. &#8222;Zu monumental f\u00fcr jede denkbare Kategorisierung&#8220; &#8211; diesen Satz schrieb Ulf Kubanke [1] in einer Review zum Album &#8222;Hounds of Love&#8220; und dies trifft ganz besonders auf diesen &#8222;\u00dcberhit&#8220; [1] &#8222;Running up that Hill&#8220; zu (unter Insidern unter dem K\u00fcrzel RUTH bekannt).<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=4888\" rel=\"attachment wp-att-4888\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4888\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth3-400.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"310\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth3-400.jpg 400w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth3-400-300x233.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Er entstand im Sommer 1983 als erster Song des Albums [2] &#8211; ein hymnisch vorantreibender Titel voller Energie mit einem Grundteppich aus leisen Trommeln und einem orgelpunktartig eingesetzten Synthesizerakkord. Der Song handelt von der Unm\u00f6glichkeit, dass sich zwei Liebende wirklich verstehen k\u00f6nnen und wie verlockend es w\u00e4re, f\u00fcr eine kurze Zeit die K\u00f6rper tauschen zu k\u00f6nnen und in die Seele des Gegen\u00fcber einzutauchen. Er ist energisch und perfekt gesungen \u2013 offenbar handelt es sich um eine sehr energiegeladene Beziehung, in der die Funken fliegen.\u00a0Es ist bei jedem Wiederh\u00f6ren zu sp\u00fcren: &#8222;Running up that hill&#8220; ist besonders, ungew\u00f6hnlich. Hinter dem Kleid einer Hitsingle versteckt sich etwas Tiefergehendes. Ulf Urbanke fasst das sehr gut zusammen [1]: &#8222;Der \u00dcberhit &#8222;Running Up That Hill&#8220; wartet mit einer der pr\u00e4gnantesten Synthie-Hooks aller Zeiten auf. F\u00fcr diesen Deal mit Gott packt sie etwas Forderndes, nahezu Eiferndes in den Gesang. Das verleiht dem Song eine Intensit\u00e4t, die fast allen Pophits ganz und gar fehlt.&#8220;<\/div>\n<div>Der Song behandelt einige der Grundthemen von Kate Bush &#8211; die Komplexit\u00e4t von Zweierbeziehungen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau, die Angst vor dem Verlust, das gegenseitige Nichtverstehen.<br \/>\n&#8222;I am very excited about how it&#8217;s been received by people! It&#8217;s so rewarding after working for a long time to see that your work is being received with open arms. This song is very much about two people who are in love, and how the power of love is almost too big for them. It leaves them very insecure and in fear of losing each other. It&#8217;s also perhaps talking about some fundamental differences between men and women.&#8220; [3]<\/div>\n<div>Im Song sinniert die Protagonistin \u00fcber diese schwierige Situation und ertr\u00e4umt sich eine radikale und ungew\u00f6hnliche L\u00f6sung &#8211; ein Handel mit Gott, um die Pl\u00e4tze zu tauschen und die Perspektive des Partners zu verstehen.<br \/>\n&#8222;I was trying to say that, really, a man and a woman, can&#8217;t understand each other because we are a man and a woman. And if we could actually swap each others roles, if we could actually be in each others place for a while, I think we&#8217;d both be very surprised! [Laughs] And I think it would be lead to a greater understanding. And really the only way I could think it could be done was either&#8230; you know, I thought a deal with the devil, you know. And I thought, &#8222;well, no, why not a deal with God!&#8220; You know, because in a way it&#8217;s so much more powerful the whole idea of asking God to make a deal with you.&#8220; [4]<\/div>\n<div>&#8222;Deal with God&#8220; sollte der Titel auch hei\u00dfen &#8211; aber hier sah sich Kate Bush mit einem ganz anderen Problem konfrontiert. &#8222;Gott&#8220; im Titel einer Single &#8211; religi\u00f6s gepr\u00e4gte L\u00e4nder w\u00fcrden das angeblich nicht im Radio spielen.<br \/>\n&#8222;You see, for me it is still called &#8222;Deal With God&#8220;, that was it&#8217;s title. But we were told that if we kept this title that it wouldn&#8217;t be played in any of the religious countries, Italy wouldn&#8217;t play it, France wouldn&#8217;t play it, and Australia wouldn&#8217;t play it! Ireland wouldn&#8217;t play it, and that generally we might get it blacked purely because it had &#8222;God&#8220; in the title. Now, I couldn&#8217;t believe this, this seemed completely ridiculous to me and the title was such a part of the song&#8217;s entity. I just couldn&#8217;t understand it. But none the less, although I was very unhappy about it, I felt unless I compromised that I was going to be cutting my own throat, you know, I&#8217;d just spent two, three years making an album and we weren&#8217;t gonna get this record played on the radio, if I was stubborn. So I felt I had to be grown up about this, so we changed it to &#8222;Running Up That Hill&#8220;. But it&#8217;s always something I&#8217;ve regretted doing, I must say. And normally I always regret any compromises that I make.&#8220; [4]<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=4890\" rel=\"attachment wp-att-4890\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4890\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth1-400.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"292\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth1-400.jpg 400w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth1-400-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Bei diesem Problem musste also selbst eine Frau mit einem so eisernen Willen wie Kate Bush einem Kompromiss zustimmen. Man kann in jedem ihrer Worte sp\u00fcren, wie wenig ihr das gef\u00e4llt. So kam der Song also zu seinem Titel &#8222;Running up that hill&#8220; und &#8222;A deal with god&#8220; taucht nur noch als Untertitel auf.\u00a0 F\u00fcr mich passt der neue Titel aber auch sehr gut, weil er die Grundstimmung des Songs wiedergibt: &#8222;It&#8217;s meant to be the positivism of going somewhere. Climbing up a mountain, going up. It might be hard but you are getting there.&#8220; [5]<\/div>\n<div>Bei Textzeilen wie &#8222;You never understood me, you never really tried&#8220; kam nat\u00fcrlich in den Interviews die Frage nach einem autobiographischen Hintergrund auf. Wie immer bei solchen Fragen verneint das Kate Bush.<br \/>\n&#8222;I think everyone at some times feels misunderstood. But I can&#8217;t think of any song that I would say was truly autobiographical. There&#8217;s something of me in every song, in that I&#8217;m expressing something I&#8217;m hoping is interesting. But I don&#8217;t think they&#8217;re truly autobiographical comments in any way.&#8220; [6]<\/div>\n<div>Der Beginn beschw\u00f6rt die Stimmung einer heidnischen Zeremonie hervor. Ein sirenenhafter Synthesizer-Klangteppich blendet auf, bildet dann einen permanenten Hintergrund, der best\u00e4ndig in der Art eines Orgelpunkts durchgehalten wird und nur ab und zu akzentuiert wird. Dieses Aufblenden zu Beginn ist, als ob der Zuh\u00f6rer zugeschaltet oder einbezogen wird. Dazu ert\u00f6nen permanente, dr\u00e4ngelnde Trommeln und schlie\u00dflich das so charakteristische Eingangssignal. Dies ist ein magischer Ritus. Diese Eingangstakte bildeten auch die musikalische Keimzelle des Songs.<br \/>\n&#8222;I had an idea of what I wanted to say in the song and I actually asked Del to write me a drum pattern, and he wrote this great pattern in the drum machine. So I just put the Fairlight on top of it and that was the basis of the song, with the drum, which played quite an important part. &#8220; [4]<\/div>\n<div>Die Singstimme ist meist sehr energisch und durchsetzungsf\u00e4hig, ist aber auch zu fast z\u00e4rtlichen T\u00f6nungen f\u00e4hig (&#8222;It&#8217;s you and me&#8220;). Ein stimmloser Chor singt dazu und bildet einen weiteren Teil des Klangteppichs im Hintergrund. Das ganze Lied spr\u00fcht vor Energie, es rei\u00dft einen mit, ist ein energiegeladenes, entschlossenes Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen. Bei &#8222;Let&#8217;s exchange the experience, oh&#8230;&#8220;. brechen pl\u00f6tzlich Trommelschl\u00e4ge herein wie eine Eruption. Dieser Effekt wird dann mehrmals wiederholt, dies steigert das energische Vorandr\u00e4ngen noch. Zum Schluss \u00fcbernehmen E-Gitarren-\u00e4hnliche T\u00f6ne die Aufgabe der dr\u00e4ngenden Trommeln. Die Chorus-Stimmen werden wilder und ekstatischer, sie werden auch pr\u00e4senter und individualisiert. Es ist nicht mehr nur ein Klangteppich, Einzelstimmen heben sich ab. Der Klangteppich klingt zum Schluss solo einfach aus und der Schluss bildet so ein Spiegelbild des Beginns. Die Zeremonie ist zu Ende.<\/div>\n<div>Auch die tonale Gestaltung ist wieder sehr interessant (die folgenden Details aus [7]). Das ganze Lied \u00fcber wird ein strikter 4\/4-Takt durchgehalten, es gibt kein Ausweichen vor dem energischen Vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngen. Die Tonart ist ein\u00a0 c-Moll; As-Dur-Akkorde, B-Dur-Akkorde und g-Moll-Akkorde kommen zum c-Moll-Akkord dazu. Diese vier Akkorde pr\u00e4gen das ganze Lied, angeordnet in den Akkordfolgen As-Dur\/B-Dur\/c-Moll und As-Dur\/B-Dur\/c-Moll\/g-Moll. Auf &#8222;You. It&#8217;s you and me wont&#8217;t be unhappy&#8220; kommt es zu einer Ausweitung, es kommen der Es-Dur-Akkord und der f-Moll-Akkord hinzu und ergeben eine neue F\u00e4rbung. Hier ist die Akkordfolge As-Dur\/Es-Dur\/f-Moll. Diese drei Akkordfolgen aus verschr\u00e4nkten Dur\/Moll-Parallelen (B-Dur\/g-Moll, Es-Dur\/c-Moll, und As-Dur\/f-Moll sind jeweils Dur\/Moll-Parallelen) bilden das Ger\u00fcst des Songs. Sie enden immer auf einem eher pessimistischen Moll-Akkord. Die strikte Verwendung dieser drei Akkordfolgen verst\u00e4rkt das Beschw\u00f6rende, intensiviert die rituelle Komponente des Songs.<\/div>\n<div>\n<p>H\u00e4lt man sich an die Tonartencharakteristiken von Hermann Beckh [8], so sieht man, dass hier ganz weit auseinanderliegende Gef\u00fchlwelten miteinander verbunden werden. Die Protagonistin ist in ihren Gef\u00fchlen hin und her gezogen. Es-Dur und c-Moll haben einen starken, positiven, k\u00e4mpferischen Charakter. C-Moll steht von allen Tonarten am festesten auf der Erde, es steht f\u00fcr eigene Kraft und St\u00e4rke, f\u00fcr Verwurzelung auf dem Boden, aber auch f\u00fcr die Tragik des Irdischen. Es ist die Haupttonart des Songs und dr\u00fcckt klar dessen k\u00e4mpferischen Charakter und die St\u00e4rke der Protagonistin aus. Wie sp\u00e4ter in &#8222;The Fog&#8220; und &#8222;Lily&#8220; wird diese Tonart auch hier im Zusammenhang mit einer Anrufung der positiven M\u00e4chte benutzt. Es-Dur ist die Tonart der Feier, die geistige Sonne scheint hier am hellsten. &#8222;Das Schauen der Sonne um Mitternacht&#8220; nennt das Beckh.<\/p>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>F-Moll ist tonartlich das D\u00fcsterste, was es in der Musik \u00fcberhaupt gibt. Es steht f\u00fcr die Todesahnung, den Todesschatten. Es symbolisiert die Nacht, in der es keine Erl\u00f6sung mehr gibt, das Unerl\u00f6ste, nicht mehr zu Erl\u00f6sende. Die Dur-Parallele As-Dur ist dagegen das Licht in der Finsternis, es ist eine mystische Tonart. Ein Licht beginnt aufzuleuchten, wo wir bisher nur Dunkel vermuteten.<br \/>\nB-Bur ist halbdunkel, helldunkel, es ist eine Liebestonart, steht aber auch f\u00fcr feste Glaubenszuversicht. Bezeichnenderweise erklingt der B-Dur-Akkord immer zum Wort &#8222;God&#8220; [7]. G-Moll ist im Gegensatz dazu klagend, mehr tragisch; es fehlt die Ahnung und Hoffnung auf Licht, die B-Dur erahnen l\u00e4sst.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>In den Akkordfolgen wird die Zerrissenheit der Situation deutlich. Die Folge As-Dur\/B-Dur\/c-Moll l\u00e4sst zu Beginn ein Licht in der Finsternis aufleuchten (die Beziehung ist komplex und verworren) und dr\u00fcckt dann die feste Zuversicht in die Liebe aus (es ist verworren, aber sie lieben sich dennoch). Es folgt das Bauen auf die eigene St\u00e4rke und das Vertrauen auf die eigene St\u00e4rke (die Protagonistin will und wird die Probleme l\u00f6sen). Kommt dann noch der g-Moll-Akkord als Abschluss dazu, dann verliert sich die Protagonistin dennoch in Zweifeln.<br \/>\nDie Akkordfolge As-Dur\/Es-Dur\/f-Moll zu &#8222;You. It&#8217;s you and me wont&#8217;t be unhappy&#8220; ist zerrissener. Das aufleuchtende Licht in der Finsternis f\u00fchrt zur Siegeszuversicht, zum Erahnen der Sonne in der dunklen Nacht. Aber es folgt der tiefe Absturz, es ist trotzdem Nacht, die Nacht, in der es keine Erl\u00f6sung gibt. Die Tonarten dieser Akkordfolge deuten an, dass die Beschw\u00f6rung der Protagonistin vielleicht doch keinen Erfolg haben wird. Gott antwortet nicht in dieser Musik. Zum Gl\u00fcck endet der Song auf einem lang angehaltenen c-Moll-Akkord. Das Vertrauen in die eigene St\u00e4rke siegt (aber vielleicht ist die Beziehung nicht zu retten).<\/p>\n<\/div>\n<div>Ich kann nicht \u00fcber den Song reden, ohne zum Schluss auf das Video einzugehen. Es geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den sch\u00f6nsten Musikvideos \u00fcberhaupt. Passagen aus klassischem Tanz werden mit surrealen Sequenzen gemischt, in denen Kate Bush und ihr Tanzpartner Michael Hervieu den Weg zueinander suchen durch eine Menge von maskierten Fremden. Zum H\u00f6hepunkt befinden sich sie weit von einander entfernt in einer Menge von Menschen, die jeweils das Gesicht der beiden Partner als Maske tragen.<\/div>\n<div>MTV hatte 1985 offenbar Schwierigkeiten mit einem so ambitionierten Video. &#8222;MTV chose not to show this video (at the time of its original release) and instead used a live performance of the song recorded at a promotional appearance on the BBC TV show Wogan. According to Paddy Bush, &#8218;MTV weren&#8217;t particularly interested in broadcasting videos that didn&#8217;t have synchronized lip movements in them. They liked the idea of people singing songs.'&#8220; [9]<br \/>\nDieses Ersatzvideo z\u00e4hlt f\u00fcr Kate Bush nicht. Es ist eine &#8222;TV performance that we did in England to promote the single. And I don&#8217;t do very many TV performances. It concerns me that to try and to do everything you can and put as much effort into it, and sometimes its very difficult to make things look good in TV situations. But that was a live TV and we presented it that way for the British audience. It wasn&#8217;t my intention that that clip would be shown anywhere else at all, apart from that one live performance in England. And it was something that the record company wanted to use here, and that&#8217;s why you&#8217;re seeing that. From my point of view, the expression visually that goes with that song is the film that we made that is the dance video. And the other one is really for me just a one-off TV.&#8220; [6]<\/div>\n<div>Das urspr\u00fcngliche Musikvideo ist als klarer Gegenentwurf zu den damals \u00fcblichen Videos gedacht, die nach Kate Bushs Einsch\u00e4tzung die M\u00f6glichkeiten des Tanzes nicht aussch\u00f6pfen. &#8222;During the gap between the last and this album, I&#8217;d seen quite a few videos on television, that other people had been doing. And I felt that dance, something that we&#8217;d be working in, particulary in the earlier videos in quite a foreway, was being used quite trivially, it was being exploited: haphazard images, busy, lots of dances, without really the serious expression, and wonderful expression, that dance can give. So we felt how interesting it would be to make a very simple routine between two people, almost classic, and very simply filmed. So that&#8217;s what we tried, really, to do a serious piece of dance. [10]<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/?attachment_id=4889\" rel=\"attachment wp-att-4889\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4889\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth02-400.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"305\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth02-400.jpg 400w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/ruth02-400-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Der Dreh des Videos erforderte intensives Training und eine sorgf\u00e4ltige Vorbereitung. &#8222;The video took eight weeks: six weeks&#8216; training and choreography working with Dyane Gray, and three days shoot, plus editing and various meetings.&#8220; [11] Die surrealen Details kamen dann im Laufe der Vorbereitung hinzu. Die Frage nach dem Ursprung der Masken erl\u00e4uterte Kate Bush in einem Interview: &#8222;Well that was very much a coincidence, where the director was talking about these masks and I had a film on video that we&#8217;d taped that had a section where people were wearing these photographic masks. And we just felt that it was a really interesting idea, this crowd that would suddenly sorta rush in through the dance sequence. And the idea of the crowd being the force of either the man or the woman and so the faces change from the man to the woman. And then the idea of drowning in yourself. Just sorta those kinda plays on things. [6]<\/div>\n<div>Herausgekommen ist ein Video, das auch heute noch beeindruckt. Ich bewundere die Tanzszenen, da ist f\u00fcr mich pure Sch\u00f6nheit, traumverlorene Emotion, zwei Personen als Einheit. Hier ist die Zerrissenheit aufgehoben.<\/div>\n<div>&#8222;Running up that hill&#8220; ist ein zeitloser Klassiker, ewig jung, nicht alternd, ein Juwel. Das sehen nicht nur die eingeschworenen Fans von Kate Bush so &#8211; er d\u00fcrfte auch heute noch der am meisten im Radio gespielte und am meisten gecoverte Klassiker von Kate Bush sein. Ich muss los .. muss ihn wieder h\u00f6ren &#8230; brauche Musik, deren Energie mich zerrei\u00dft &#8230; tsch\u00fcss!\u00a0\u00a0 \u00a0 (\u00a9 <strong>Achim\/aHAJ<\/strong>)<\/div>\n<div><\/div>\n<div>[1] Ulf Kubanke: Zu monumental f\u00fcr jede Kategorisierung. http:\/\/www.laut.de\/Kate-Bush\/Alben\/Hounds-Of-Love-17081\u00a0 (gelesen 08.09.2017)<br \/>\n[2] Graeme Thomson: Graeme Thomson: Kate Bush. Under the ivy. 2013. Bosworth Music GmbH. S.258<br \/>\n[3] Kate Bush: Hounds Of Love songs. KBC article Issue 18.<br \/>\n[4] Richard Skinner: Classic Albums interview: Hounds Of Love. Radio 1. Interview gesendet 26.01.1992.<br \/>\n[5] Phil McNeil: Kate Bush Isn&#8217;t Your Everyday Songwrite. Star Parts(?). Datum unbekannt.<br \/>\n[6] J.J. Jackson: Uneditet. MTV. November 1985<br \/>\n[7]\u00a0 \u201cKate Bush Complete\u201d. EMI Music Publishing \/ International Music Publications. London. 1987. S.142ff<br \/>\n[8] Hermann Beckh: Die Sprache der Tonart in der Musik von Bach bis Bruckner. Verlag Urachhaus. Stuttgart 1999. S.124-126 (Es-Dur\/c-Moll). S.196-198 (As-Dur\/f-Moll), S.245-248 (B-Dur\/g-Moll)<br \/>\n[9] https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Running_Up_That_Hill\u00a0 (gelesen 08.09.2017)<br \/>\n[10] Good Rockin Tonight. Nan Devitt(?). November. 1985<br \/>\n[11] Kate Bush: An Interview With Auntie Hetty. KBC article Issue 20.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Song ist einer der gr\u00f6\u00dften Single-Hits von Kate Bush und bis heute hat er nichts von seiner Faszination und seiner Wucht verloren. &#8222;Zu monumental f\u00fcr jede denkbare Kategorisierung&#8220; &#8211; diesen Satz schrieb Ulf Kubanke [1] in einer Review zum Album &#8222;Hounds of Love&#8220; und dies trifft ganz besonders auf diesen &#8222;\u00dcberhit&#8220; [1] &#8222;Running up &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"http:\/\/morningfog.de\/?p=4887\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[475,50,102,124],"class_list":["post-4887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen","tag-abc","tag-achim","tag-bbc","tag-ruth","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4887"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4938,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4887\/revisions\/4938"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/morningfog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}