{"id":2456,"date":"2014-09-05T23:13:05","date_gmt":"2014-09-05T21:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=2456"},"modified":"2014-10-04T18:30:34","modified_gmt":"2014-10-04T16:30:34","slug":"es-gibt-keine-adaequate-reaktion-nur-das-staunen-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/morningfog.de\/?p=2456","title":{"rendered":"&#8222;Es gibt keine ad\u00e4quate Reaktion, nur das Staunen bleibt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/btd-tnw620.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-2457\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/btd-tnw620.jpg\" alt=\"btd-tnw620\" width=\"620\" height=\"404\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/btd-tnw620.jpg 620w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/btd-tnw620-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a>Von Werner Huemer<br \/>\n<\/strong>Freitag, 29. August 2014, Eventim Apollo, Hammersmith, London. Das \u201eWarten auf Kate\u201c endet um 19.45 Uhr. P\u00fcnktlich und unspektakul\u00e4r marschieren sieben Musiker auf die B\u00fchne und greifen nach ihren Instrumenten. Applaus tost auf. Dann, barfu\u00df (oder jedenfalls schuhlos), langhaarig, in einem dunklen Mantel, Kate Bush selbst. Der Applaus w\u00e4chst zum Orkan an. Standing ovations als Willkommensgru\u00df f\u00fcr die 56j\u00e4hrige Ausnahmek\u00fcnstlerin, die nach 35 Jahren f\u00fcr 22 Shows in Folge erstmals wieder auf der B\u00fchne steht, nach einem halben Menschenleben, in dem sie durch ihre wundervolle Musik immer irgendwie, aber nie wirklich pr\u00e4sent war.<br \/>\nEs gibt sie also tats\u00e4chlich. Kate Bush ist doch nicht nur die M\u00e4rchenfee auf vergilbten Bildern und Postern, alten Videos und Plattenh\u00fcllen. Die Realit\u00e4t erscheint surreal, die frenetische akustische Umarmung will nicht enden \u2013 bis die Musik die gereifte K\u00fcnstlerin aus der Umklammerung des Publikums befreit:<\/p>\n<p>\u201eLily\u201c, \u201eHounds of Love\u201c, \u201eJoanni\u201c, \u201eRunning Up That Hill\u201c, \u201eTop of the City\u201c \u2026 Es hat etwas Magisches, diese Titel erstmals live zu h\u00f6ren \u2013 und ausgerechnet hier, in jenem Theater, in dem vor 35 Jahren die einzige Konzert-Tournee Kate Bushs gefilmt wurde: Im Londoner \u201eHammersmith Apollo\u201c endete die \u201eTour of Life\u201c der damals 20-j\u00e4hrigen.<\/p>\n<p><strong>Das Konzert<\/strong><\/p>\n<p>Die Songs ziehen unmittelbar in den Bann, und ohne Zweifel agieren hier Weltklassemusiker allererster Sahne, jeder f\u00fcr sich eine Solo-Institution, gemeinsam ein Sound-Maschinerie, die den Bush-typischen Bogen von zarter Melodik zu stampfenden Beats, von Jazz- und Klassik-Ankl\u00e4ngen bis zu rockiger Ekstase m\u00fchelos schl\u00e4gt. Als Herz der Band pumpt Drummer Omar Hakim seine Rhythmen in den Raum. Er hat mit Jazz- und Popgr\u00f6\u00dfen von Miles Davis bis Michael Jackson, von den Dire Straits bis Madonna, von Bobby McFerrin bis Bruce Springsteen gearbeitet \u2013 und selbst schon ein halbes Dutzend CDs ver\u00f6ffentlicht. Hakim gilt international als einer der wichtigsten Schlagzeuger der letzten Jahrzehnte. Unterst\u00fctzt wird er von seinem franz\u00f6sischen Kollegen Mino Cenelu \u2013 Percussionist, Komponist, Musikproduzent. An den Keyboards (sowie am Akkordeon und am Dudelsack) agiert Kevin McAlea, der Kate Bush schon 1979 auf ihrer \u201eTour of Life\u201c begleitet hatte, am Bass John Giblin (Simple Minds, Peter Gabriel etc.). Und dann w\u00e4ren da noch zwei Spitzen-Gitarristen: David Rhodes (der \u00fcber viele Jahre mit Peter Gabriel arbeitete) und der isl\u00e4ndische Singer-Songwriter Frissi Karlsson, der von Jos\u00e9 Carreras \u00fcber Tom Jones bis hin zu Cliff Richard oder Madonna ebenfalls schon mit zahllosen Gr\u00f6\u00dfen aus der Musikbranche zusammengearbeitet und auch einige Solo-Alben ver\u00f6ffentlicht hat.<br \/>\nKate Bushs Stimme ist \u00fcber die Jahre etwas erdiger geworden, harmonisiert mit ihrer weniger \u00e4therisierten, mehr urm\u00fctterlichen Erscheinung. Immer wieder Standing ovations, unglaubliche Begeisterungsst\u00fcrme. Und doch \u2026 nach dem vierten oder f\u00fcnften Titel w\u00e4chst die Erwartung, dass da noch etwas kommen sollte. Klasse Sound-Orchester, traumhafte Stimme, perfekte Technik \u2013 sch\u00f6n und gut. Aber wir erleben hier nicht nur ein herausragendes Popkonzert. Das ist Kate Bushs Welt. 1979 setzte die 20-J\u00e4hrige mit ihrer damaligen B\u00fchnenshow f\u00fcr zwei K\u00fcnstlergenerationen Standards. Jeder einzelne Song eine Inszenierung, eine Mischung aus Musik, Tanz, bunt schr\u00e4gen oder einfach bezaubernden Requisiten. Sollte es diesmal bei einem simplen Konzert bleiben?<\/p>\n<p><strong>The Ninth Wave<\/strong><\/p>\n<p>\u201eKing of the Mountains\u201c folgt \u2013 Kate Bushs eigenwillige Erinnerung an Elvis Presley. Aber dann, am Ende des Songs \u2013 \u201ethe wind ist whisteling\u201c \u2013, wirbeln m\u00e4chtige Wind- und Nebelmaschinen kleine Zettelchen von der B\u00fchne in den Raum. Ein Gedicht des britischen Poeten Lord Alfred Tennyson (1809\u20131892) ist darauf zu lesen: die alte Seemannserz\u00e4hlung von der \u201eneunten Welle\u201c. Auf st\u00fcrmischer See w\u00e4chst Welle um Welle an, bis die letzte, \u00fcberw\u00e4ltigend gro\u00dfe, die neunte, sich langsam erhebt und br\u00fcllend zusammenst\u00fcrzt \u2013 \u201eund die Welle war in Flammen\u201c \u2026 \u201eThe Ninth Wave\u201c \u2013 ein Zyklus aus Kate Bushs fr\u00fchem Meisterwerk \u201eHounds of Love\u201c.<br \/>\nDas Vorspiel ist zu Ende, die Show beginnt. \u201eAnd Dream of Sheep\u201c \u2026 \u201eUnder Ice\u201c \u2026 \u201eWaking The Witch\u201c \u2026 \u201eWatching You Without Me\u201c \u2026 \u201eJig of Live\u201c \u2026 \u201eHello Earth\u201c \u2026 \u201eThe Morning Fog\u201c \u2013 die Geschichte einer Frau, die nach einem Schiffsungl\u00fcck auf offener See ums \u00dcberleben k\u00e4mpft, sich im Ertrinken aus ihrem K\u00f6rper l\u00f6st und sich bei ihrem Sohn (gespielt von Bushs Sohn Bertie McIntosh) als \u201ePoltergeist\u201c meldet \u2013 musikalisch in pr\u00e4chtige, erweiterte Arrangements gekleidet. Und optisch: Eine unvergleichliche, schlicht atemberaubende Collage aus Theater-, Film- und Musikelementen. Da schwirrt ein Teil der Beleuchtung als Suchhubschrauber durch den Saal; eine Filmzuspielung (gedreht in der Wasserb\u00fchne der durch die James-Bond-Produktionen bekannten \u201ePinewood\u201c-Studios) zeigt die Protagonistin, wie sie auf offener See treibt (Kate Bush singt im Wasser \u00fcbrigens \u201elive\u201c, also ohne Playback); ein grandioses B\u00fchnenbild geht ins n\u00e4chste \u00fcber, die Leinwand zeigt die Realit\u00e4t, die B\u00fchne den Traum; Lichtb\u00e4nder und Lichtwolken tragen Rhythmen, Melodien und Ch\u00f6re und umgekehrt. Eine einst\u00fcndige kreative Explosion, f\u00fcr die neben dem Regie-Duo Kate Bush und Adrian Noble (ehemaliger Chef des Theaterensembles der \u201eRoyal Shakespeare Company\u201c) der Set Designer Dick Bird (der als Ausstatter international schon zahlreiche Opern-, Theater- und Ballettproduktionen kreiert hat), die Kost\u00fcmbildnerin Brigitte Reiffenstuel (t\u00e4tig unter anderem f\u00fcr die Metropolitan Opera New York) sowie der renommierte Licht-Designer Mark Henderson (er betreute unter anderem zahlreiche West-End- und Broadway-Produktionen) verantwortlich zeichnen.<br \/>\nWunderbarerweise lenkt der ungeheure szenische Aufwand nicht im Geringsten von der Musik ab, sondern f\u00fchrt, ganz im Gegenteil, mitten in sie hinein. \u201eKate sieht ihre Musik ebenso, wie sie sie h\u00f6rt\u201c, sagt Tim Walker, der die Szenen f\u00fcr das Programmheft fotografierte. \u201e,Before the Dawn\u2018 erlaubt dem Publikum einen Einblick in das, was Kate sah, als sie die Musik komponierte.\u201c<br \/>\nImmer wieder Szenenapplaus und Standing Ovations \u2026 bis die \u201eneunte Welle\u201c schlie\u00dflich abebbt. Eineinhalb Stunden sind vor\u00fcber, eine \u00fcbliche Konzertl\u00e4nge. Aber diese Show geht erst in die Pause. Rechts oben ist eine \u00fcberdimensionale Feder an den B\u00fchnenvorhang projiziert. Wir haben das Element Wasser verlassen, nun steht wohl ein \u201eluftiger\u201c zweiter Konzertteil bevor\u00a0 \u2013 und l\u00e4sst mich vorsichtig auf das eigentlich Unvorstellbare hoffen, das bisher Erlebte k\u00f6nnte noch einmal \u00fcberboten werden. Denn Kate Bushs sp\u00e4tes Meisterwerk \u201eAerial\u201c, das sich damit ank\u00fcndigt, geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum Allersch\u00f6nsten, was in den letzten Jahrzehnten komponiert wurde.<\/p>\n<p><strong>A Sky of Honey<\/strong><\/p>\n<p>Aber wie kann man Luft in Szene setzen? In \u201eSky of Honey\u201c, einem Teil ihres Doppelalbums \u201eAerial\u201c, erz\u00e4hlt Kate Bush von der Verbindung zwischen dem Licht und dem Gesang der V\u00f6gel. Warum, fragt sie sich, l\u00f6st das Morgenlicht das Singen aus? Und warum endet es, wenn das Licht am Abend stirbt? \u201eSky of Honey\u201c erz\u00e4hlt auch von der Faszination der Naturbeobachtung. Von den Empfindungen, die der Zauber des Lebens erweckt.\u00a0 Von einem Maler, der die Farben des Lichts an seine Leinwand heftet, bis der Regen sie z\u00e4rtlich mit sich sp\u00fclt. Von dem Menschen, der die Natur wie Peter Pan mit kindlichem Gem\u00fct als M\u00e4rchenwelt erlebt, Moment f\u00fcr Moment.<br \/>\n\u201ePrelude\u201c \u2026 \u201eProlog\u201c \u2026 \u201eAn Architect\u2019s Dream\u201c \u2026 \u201eThe Painter\u2019s Link\u201c \u2026 \u201eSunset\u201c \u2026 \u201eAerial Tal\u201c\u2026 \u201eSomewhere in Between\u201c \u2026 \u201eNocturn\u201c \u2026 Magische Ruhe im Einklang mit hypnotisierender Intensit\u00e4t \u2026 m\u00f6ge diese Musik, m\u00f6gen diese Lichtfluten nie enden! Etwas wie Ergriffenheit, vielleicht auch Ratlosigkeit lagert \u00fcber dem Publikum. Applaus, Standing Ovations, Bravo-Pfiffe \u2026 nichts w\u00fcrde diesen Augenblicken gerecht. Es gibt keine ad\u00e4quate Reaktion, nur das Staunen bleibt. Wir alle sind Peter Pan.<br \/>\nAuf der B\u00fchne tappt, lugt, tanzt Peter als kindgro\u00dfe Holzpuppe vor der Leinwand des Malers und zwischen den Musikern umher. Alles ist eins. Hochzeit von K\u00fcnstlern und Publikum. Den Maler Ivan Aivazovsky spielt und singt Bertie McIntosh. Kate Bush hat ihrem Sohn mit \u201eTawny Moon\u201c ein eigenes St\u00fcck geschrieben.<br \/>\nVielleicht tats\u00e4chlich noch grandioser als im ersten Teil des Abends wirkt im Songzyklus \u201eSky of Honey\u201c das Sounddesign von Greg Walsh. Der renommierte Toningenieur und Musikproduzent hat mit Luciano Pavarotti ebenso gearbeitet wie mit Tina Turner oder Pink Floyd. Sein Name ist auf mehr als 50 Millionen Tontr\u00e4gern zu finden. Nicht allein Kate Bush liebt die Perfektion. Und wenn sie hier, \u201eehe der Morgen d\u00e4mmert\u201c, gemeinsam mit den V\u00f6geln lacht und \u201eAerial\u201c schlie\u00dflich in einem finalen musikalischen Showdown endet (wobei Kate Bush selbst vom B\u00fchnenboden abhebt; aber \u00fcber solche Momente wird sich zu diesem Zeitpunkt wohl niemand mehr gewundert haben), dann braucht dieses Live-High-Tech-Surround-Erlebnis klanglich in keinem Moment den Vergleich mit Bushs Studioalben zu scheuen.<br \/>\nDann, nach fast drei Stunden Show, schlie\u00dft sich der Himmel aus Honig. Noch einmal entladen sich die Emotionen. Rufe, Pfiffe, Getrampel in fast unertr\u00e4glicher Lautst\u00e4rke. Es gibt jetzt keine 40-, 50- oder 60-J\u00e4hrigen mehr im Saal, es gibt nur noch diesen alle Alter vereinenden Moment.<br \/>\nUnd dann noch einen.<\/p>\n<p><strong>In Search of Peter Pan<\/strong><\/p>\n<p>Kate Bush setzt sich f\u00fcr eine Zugabe allein an den Fl\u00fcgel \u2013 oder ist es gar keiner? Irgendwann w\u00e4hrend der St\u00fcrme der letzten Stunde muss sich irgendwie ein Baum durch das Instrument gebohrt haben. Mir wird dieses Detail der Show erst jetzt bewusst \u2026 viele andere sind mir wahrscheinlich ganz entgangen. Also ein Klavier mit Zubau? Egal. V\u00f6llig gleichg\u00fcltig, denn die Show ist zu Ende. Nur noch eine feine Stimme durchdringt den Raum. \u00dcberirdisch. Kate Bush singt \u201eAmong Angels\u201c ganz im Stil der Klavier-Solost\u00fccke ihrer ersten beiden Alben \u2013 ausdrucksstark, nuancenreich, weich und h\u00f6hensicher. Und das nach dieser Tour de force. Unglaublich.<br \/>\n\u201eCloudbusting\u201c, noch einmal gemeinsam mit Band und Chor (hatte ich den erw\u00e4hnt?), schlie\u00dft den Abend ab. Chor sind nun Tausende. Jeder kennt den Song. \u201eI just know that something good is gonna happen\u201c. Ja, ohne Zweifel.<br \/>\nWas bleibt? Gefilmt und fotografiert habe ich, dem Wunsch der K\u00fcnstlerin entsprechend, nicht. Kate Bush bat schon im Vorfeld ihrer Shows, wie es eine Journalistin sinngem\u00e4\u00df formulierte, \u201ein der nettesten Art\u201c, darum, iPhones und iPads, Foto- und Filmkameras ausgeschaltet zu lassen, um ganz den Moment erleben zu k\u00f6nnen. Auch in den internationalen Fernsehberichten zur Premiere waren keine Live-Bilder zu sehen, und die wenigen YouTube-Schnipsel waren bald wieder aus dem Netz verschwunden.Jedenfalls bleibt die Erinnerung an ein in seiner Sch\u00f6nheit nachhaltig ber\u00fchrendes Gesamtkunstwerk. \u201eIch habe nur zweimal geweint\u201c, behauptete ein Musikjournalist nach der Show. Das war wohl feiner britischer Humor. Oder k\u00f6nnen M\u00e4nner wirklich so hart sein?<br \/>\nUnd es bleibt das Programmheft. Ein kleiner 15-Pfund-Luxus, den ich mir als Erinnerungshilfe geleistet habe. Erst jetzt, nach Tagen, entdecke ich, dass die \u201eBackground\u201c-Berichte in dem Heft tats\u00e4chlich \u2013 auch drucktechnisch \u2013 einen \u201eHintergrund\u201c haben. Die Bl\u00e4tter dieses Heftteils sind gefaltet gebunden, die R\u00fcckseiten erscheinen auf den ersten Blick nur ganzfl\u00e4chig schwarz. Wer genauer hinschaut, kann in diesem versteckten Druck allerdings ein paar Grafiken und Textzitate ersp\u00e4hen. Doch m\u00fcsste man die Seitenkanten mit dem Messer aufschneiden, um die \u201einneren Geheimnisse\u201c des Progammheftes genau sehen zu k\u00f6nnen. Damit w\u00fcrde man es zerst\u00f6ren.<br \/>\nEin sch\u00f6nes Gleichnis. Der wahre Peter Pan muss nicht alles beleuchten und analysieren. Er l\u00e4sst das Geheimnis einfach Geheimnis sein, unzerst\u00f6rt. Und bewahrt es damit f\u00fcr immer.<br \/>\n\u201eBefore the Dawn\u201c wird ein gro\u00dfes Geheimnis bleiben.<br \/>\n(Mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"http:\/\/werner-huemer.net\" target=\"_blank\">Werner Huemer<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Werner Huemer Freitag, 29. August 2014, Eventim Apollo, Hammersmith, London. Das \u201eWarten auf Kate\u201c endet um 19.45 Uhr. P\u00fcnktlich und unspektakul\u00e4r marschieren sieben Musiker auf die B\u00fchne und greifen nach ihren Instrumenten. Applaus tost auf. Dann, barfu\u00df (oder jedenfalls schuhlos), langhaarig, in einem dunklen Mantel, Kate Bush selbst. 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