{"id":1502,"date":"2014-02-26T07:15:16","date_gmt":"2014-02-26T06:15:16","guid":{"rendered":"http:\/\/morningfog.de\/?p=1502"},"modified":"2015-02-09T22:56:56","modified_gmt":"2015-02-09T21:56:56","slug":"der-soundtrack-zu-einem-ganz-personlichen-film","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/morningfog.de\/?p=1502","title":{"rendered":"Der Soundtrack zu einem ganz pers\u00f6nlichen Film"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1503\" style=\"width: 620px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/thomas2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1503\" class=\"size-full wp-image-1503\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/thomas2.jpg\" alt=\"thomas2\" width=\"620\" height=\"349\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/thomas2.jpg 620w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/thomas2-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1503\" class=\"wp-caption-text\">Screenshot aus dem Video &#8222;The Alpha and the Omega&#8220;<\/p><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/TZ145.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1504\" src=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/TZ145.jpg\" alt=\"TZ145\" width=\"350\" height=\"350\" srcset=\"http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/TZ145.jpg 350w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/TZ145-150x150.jpg 150w, http:\/\/morningfog.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/TZ145-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Der Satz mag schw\u00fclstig klingen, aber Thomas kann ihn gut erkl\u00e4ren: \u201eWenn ich mich auf das Wichtigste besinne, bestand und besteht mein Leben tats\u00e4chlich aus Liebe und Lavendel.\u201c Thomas hat Musikwissenschaft\/Musikp\u00e4dagogik und Kunstgeschichte in M\u00fcnchen studiert und im letzten Jahr seinen Bachelor gemacht. Zu Beginn seines Studiums ist er in das alte H\u00e4uschen seiner Gro\u00dfmutter direkt in M\u00fcnchen eingezogen, hat den gro\u00dfen Garten neu angelegt, mehr als 50 Lavendelb\u00fcsche gepflanzt, auf der Veranda eine H\u00e4ngematte angebracht und drau\u00dfen in der Natur angefangen, die Musik f\u00fcr sein Album \u201eLove &amp; Lavender\u201c zu komponieren, also zu einer Zeit, in der er, wie er selbst sagt, \u201emusikalisch noch recht unbeeinflusst von akademischer Klassik war und noch sehr unbedarft an Kompositionsprozesse herangegangen\u201c ist. Was man halt so \u201eunbedarft\u201c nennt, denn von kompositorischer Unbedarftheit kann man auf dem Album nicht viel erkennen \u2013 im Gegenteil. Musikalisch begleitet w\u00e4hrend seiner Arbeit haben ihn St\u00fccke von Sophie Zelmani, Bachs Pr\u00e4ludien und Kate Bushs \u201eAerial\u201c, was man an vielen Stellen heraush\u00f6rt. Und um den Eingangssatz zu erkl\u00e4ren: verliebt und verlobt hat sich Thomas in dem Sommer auch noch.<\/p>\n<p>Unter dem K\u00fcnstlernamen \u201eSummerchild\u201c wird das Werk am 7. M\u00e4rz ver\u00f6ffentlicht. Zumindest f\u00fcr die User des deutschen Kate Bush-Forums d\u00fcrfte Thomas kein Unbekannter sein: dort ist er unter dem Namen \u201eNorthernstar\u201c aktiv und hat schon in der Vergangenheit ab und an Eigenkompositionen pr\u00e4sentiert. Mit \u201eLove &amp; Lavender\u201c stellt er jetzt seine erste eigene und vor allem selbst eingespielte und produzierte CD vor. \u201eKates Neigung zu Konzepten und zu au\u00dfermusikalischen Inhalten hat mich sehr gepr\u00e4gt und vielleicht ist auch Kate der Grund, warum ich damals als kleines Kind so einen leidenschaftlichen Zugang zu Musik gefunden habe\u201c, erz\u00e4hlt Thomas. Seine erste Kate-CD (\u201eThe Whole Story\u201c) hat er zu seinem 6. Geburtstag erhalten und sich umgehend\u00a0 auf das alte Familienklavier gest\u00fcrzt. \u201eAlle um mich herum fanden es sehr befremdlich, dass ich schon im Vorschulalter Fan von Kate war und in der Grundschule dann mit knabenhaft hoher Stimme abstrakte Kate Songs gesungen habe\u201c, erinnert sich Thomas. Seinem musikalischem Vorbild ist er in vielerlei Hinsicht treu geblieben: die Vorliebe f\u00fcr das Klavier, vor allem aber auch der Drang, selbst zu komponieren und zu produzieren: \u201eIch mache die gleiche Erfahrung, dass ich nur kreativ arbeiten kann, wenn alle musikalischen Prozesse und Arbeitsschritte von mir selbst durchgef\u00fchrt werden.\u201c Dabei hilft die harmonische Umgebung im Hexenh\u00e4uschen seiner Gro\u00dfmutter mit bl\u00fchendem Garten, dabei hilft auch, dass sich Thomas eigens f\u00fcr seine Kompositionen ein altes Klavier aus der Zeit von Friedrich Schiller zugelegt hat. \u201eDas hat zwar, weil es nicht restauriert ist, keinen Wert. Aber f\u00fcr einen romantisch denkenden K\u00fcnstler ist es unglaublich inspirierend und erlaubt ganz andere Spielereien als mein sauberer Fl\u00fcgel.\u201c Im Pressetext zur CD findet sich denn auch der passende Satz, der nicht nur den romantisch denkenden K\u00fcnstler, sondern auch die Musik selbst sehr treffend beschreibt: \u201e\u2018Love &amp; Lavender\u2018 funktioniert wie ein Soundtrack zu einem ganz pers\u00f6nlichen Film. Ein Film der sich aus Fragmenten wirrer Tr\u00e4ume, jugendlicher Sehns\u00fcchte und reifer spiritueller Sinnfragen speist.\u201c Ankl\u00e4nge an Liszt und Satie finden sich wieder, man h\u00f6rt Einfl\u00fcsse von Kate oder Enya, entdeckt russische und franz\u00f6sische Folklore, es wird meditativ und atonal und zwischendurch auch esoterisch. Es ist aber vor allem eins: kaum einzuordnen und nicht nur deswegen sehr vielversprechend. Wenn im Pressetext von \u201eminimalistischen Klanggem\u00e4lden in hypnotischer Einfachheit\u201c die Rede ist, setzt man sp\u00e4testens nach dem dritten H\u00f6ren zwei Fragezeichen: eines hinter \u201eminimalistisch\u201c und das zweite hinter \u201eEinfachheit\u201c. Die Melodien gehen ins Ohr und entwickeln ein Eigenleben. F\u00fcr den H\u00f6rer braucht es keine wirren Tr\u00e4ume, keine jugendlichen Sehns\u00fcchte oder gar spirituelle Sinnfragen, um den Soundtrack zum ganz pers\u00f6nlichen Film zu verstehen.<\/p>\n<p>Wer mehr \u00fcber das Album &#8222;Love &amp; Lavender&#8220;, das am 7. M\u00e4rz auf dem Label Timezone im Handel erscheint, erfahren m\u00f6chte, wird <a href=\"http:\/\/www.timezone-records.com\/kuenstler\/details\/Summerchild\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/summerchild-music.com\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> f\u00fcndig. Bei <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Summerchild\/519585548094123?hc_location=timeline\" target=\"_blank\">Facebook<\/a> ist Thomas ebenfalls vertreten. Bei jpc kann man zudem in alle St\u00fccke reinh\u00f6ren. Ein Interview mit Thomas folgt in den n\u00e4chsten Tagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Satz mag schw\u00fclstig klingen, aber Thomas kann ihn gut erkl\u00e4ren: \u201eWenn ich mich auf das Wichtigste besinne, bestand und besteht mein Leben tats\u00e4chlich aus Liebe und Lavendel.\u201c Thomas hat Musikwissenschaft\/Musikp\u00e4dagogik und Kunstgeschichte in M\u00fcnchen studiert und im letzten Jahr seinen Bachelor gemacht. 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